Ein volles Kirchenschiff beim Requiem zeugte von einer großen Anteilnahme und der Beliebtheit des zu Grabe getragenen Josef Bäumler. „Er lebte für seine Familie, für seinen Beruf aber auch für Gott“, wandte sich Pfarrer Wilhelm Bauer an die Trauergäste.
Der Verstorbene wurde am 27. August 1947 als zweites Kind der Eheleute Michael und Anna Bäumler in Iltismühle bei Waldau geboren und wuchs dort mit seinen Geschwistern Luise und Johann auf. Zunächst absolvierte er eine Metzgerlehre, bildete sich aber schulisch weiter, so dass er beim Bundesgrenzschutz und später bei der Polizei seinen Dienst bis zur Pensionierung ausüben konnte. Der Leiter der Dienststelle Oberviechtach, Polizeihauptkommissar Sebastian Götz, bezeichnete den Verstorbenen als stets dienstbeflissenen und kameradschaftlichen Beamten.
Als er seine Frau Rosina, geborene Wilhelm, kennenlernte und mit ihr 1970 die Ehe schloss, überließ er den elterlichen Hof und die Landwirtschaft seinem jüngeren Bruder Johann und verlegte seinen Lebensmittelpunkt nach Tännesberg. Aus der Ehe gingen Sohn Michael und Tochter Ute hervor. Sein ganzer Stolz waren seine Enkelkinder Michael, Christian, Louis und Finn. Neben seinem Beruf stand vor allem die Familie im Mittelpunkt. Stets war er bereit, unterstützend tätig zu sein. Obwohl der Verstorbene gesundheitlich schon sehr gezeichnet war, wollte und konnte er nochmals Urlaubstage mit seiner Familie verbringen.
Im Oberpfälzer Waldverein war er ein aktives Mitglied und kümmerte sich viele Jahre um die Pflege des „Esels-„ und „Vogelbrunnens“, sowie die Säuberung der Außenanlagen der „Auferstehungskapelle“ auf dem Schlossberg.













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