05.08.2018 - 08:57 Uhr
TännesbergOberpfalz

Trauer um Gina Bauer

Studiendirektorin a.D. in Tännesberg beigesetzt.

von Erich SpickenreitherProfil

(es) Gina Bauer fand am Freitag in der Familiengruft auf dem Friedhof in Tännesberg ihre letzte Ruhe. Im Kreis ihrer Familie war sie am 8.Juli gestorben. Zuletzt wohnte sie in Weiden, feierte aber ihren 90.Geburtstag im vergangenen Januar in Tännesberg.

Im Trauergottesdienst um 15 Uhr blickte Pfarrer Wilhelm Bauer auf das Leben der Verstorbenen zurück, die am 21. Januar 1928 in München geboren wurde und mit drei Geschwistern aufgewachsen ist. Nach dem Tod von Lehrer Karl Unterstein zog die Familie zuerst nach Tännesberg, später dann nach Weiden. 1960 heiratete Tochter Gina Heinz Bauer, der mit 36 Jahren an einem Herzinfarkt verstarb. Aus dieser Ehe stammt Tochter Gudrun, die mit ihrem Mann Herbert und den Kindern Lion und Camillo um die Verstorbene trauern.

Gina Bauer unterrichtete als Landwirtschaftslehrerin an mehreren Orten, machte später an der Berufsfachschule für Kinderpflege in Neustadt/WN Karriere und ging als Studiendirektorin in Pension, war aber weiterhin als Sprachlehrerin tätig, nutzte ihre Zeit auch für viele Reisen. Eine davon führte sie nach China.

Anton Dobmeyer, ein Kollege Bauers, würdigte in einem längeren Nachruf die Lehrerpersönlichkeit und ging auf die berufliche Laufbahn ein, die 1950 begonnen hatte, schätzte an seiner Kollegin ihr hohes Berufsethos. Lehrer zu sein, war für sie eine Berufung. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung legte er auch im Namen seiner Kollegen ein Bukett am Grabe nieder.

Bruder Karl Unterstein, Maschinenbauingenieur und Ingenieur im Brauereiwesen, lobte als ehemaliger Regensburger Domspatz (1940 bis 1944) die hohe Qualität des Kirchenchores Tännesberg unter Leitung von Rudi Schneider.

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