03.08.2018 - 12:46 Uhr
TännesbergOberpfalz

Trauer um Heribert Brandl

Er wollte aus der Klinik nach Hause, um im Kreise seiner Familie in seinem Haus zu sterben.

von Erich SpickenreitherProfil

(es) "Wir Menschen haben eine Sehnsucht nach Heimat in uns. Die Erfüllung ist die Heimat bei Gott, die wir Himmel nennen", sagte Pfarrer Wilhelm Bauer am Freitagvormittag im Trauergottesdienst für Heribert Brandl, der am 31. Juli gestorben ist. "Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt, Lasten tragt, lieben lernt, ehrlich bleibt und Frieden macht", sang der Kirchenchor unter der Leitung von Rudi Schneider und hat damit den Verstorbenen treffend charakterisiert.

Pfarrer Bauer blickte auf das Leben des Verstorbenen zurück, der am 25. Januar 1943 als jüngstes Kind von fünf geboren wurde. Schwester Erna und Bruder Adolf feierten das Requiem mit. Bei der ortsansässigen Firma Hermann lernte er den Beruf eines Spenglers und Installateurs und war danach viele Jahre bei Siemens beschäftigt. Gerne erzählte er von seinen Einsatzorten im gesamten bayerischen Raum und im Osten Deutschlands. Bei der Umstrukturierung dieses Weltkonzerns ging er 1998 in Rente. Dann hatte er mehr Zeit für seine Hobbies Waldarbeit und Fischen.

Den Bund der Ehe schloss Brandl am 22. Juni 1974 mit Marianne Hafner aus Kleinschwand. Sohn Martin und Tochter Karin stammen aus dieser Ehe, die mit ihren Familien um den Vater trauern. Sehr stolz war der Opa auf seine Enkelkinder Matthias, Simon, Seraphina und Selma. Mit seiner Frau Marianne baute er sich am Goßbühl ein schönes Heim, in das die Familie 1977 eingezogen ist.

Heribert Brandl liebte die Gesellschaft und brachte sich mit seinem Geschick bei mehreren Vereinen ein. Der passionierte Fischer war Mitglied beim OWV und Fischereiverein Trausnitz. Als langjähriger Gerätewart war er beim Siedlerbund sehr geschätzt. Für den TSV Tännesberg hatte er viele Jahre die Fußballschuhe geschnürt, blieb auch nach der aktiven Zeit mit dem Sportverein eng verbunden, fieberte bis zuletzt an der Seitenlinie bei den Heimspielen mit der Mannschaft mit. Mitglieder des TSV mit Vorsitzendem Fred Eckl hatten sich in den langen Trauerzug zum Friedhof eingereiht. Die Trauerfeierlichkeiten umrahmte der Kirchenchor Tännesberg mit seiem Dirigenten Rudi Schneider.

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