24.07.2018 - 09:04 Uhr
TännesbergOberpfalz

Trommelwirbel für die Geehrten

Der Leiter der Kolping-Fanfarengruppe in Tännesberg ehrt nach dem Festzug zum St. Jodok-Ritt einige fleißige Mitglieder seiner Truppe. Er selbst ist seit 30 Jahren dabei.

Unterschiedlich große Krüge erhalten Leiter Rainer Dobmeier (vorne, links) für 30 Jahre, Josef Schneider (Mitte) für 15 Jahre Mitspielen in der Fanfarengruppe. Die Laudatio auf den Leiter hält Kassier Norbert Dobmeier (rechts).
von Erich SpickenreitherProfil

Tännesberg. (es) Die Fanfarenspieler und Trommler der Fanfarengruppe Tännesberg sind bei jedem großen festlichen Umzug ein Hingucker. Das war auch am Wochenende beim Zapfenstreich, Kirchen- und Festzug zum St. Jodok-Ritt der Fall. Mitspielen darf man erst ab 14 Jahren. Sophie, die Schwester ihres älteren Bruders Stefan, muss deshalb noch etwas warten. "Sie ist in der Warteschleife", meinte ihr Vater Manfred dazu.

Nach dem Festzug werden jedes Jahr langjährige Spieler geehrt. Dafür gibt es einen eigens kreierten Krug, allerdings in unterschiedlicher Größe und mit Gravur der jeweiligen Anzahl der Jahre. Leiter Rainer Dobmeier überreichte einen solchen Josef Schneider, dem Voritzenden der Kolpingsfamilie, für 15 Jahre. Bereits 30 Jahre spielt Dobmeier, inzwischen schon viele Jahre ein engagierter Leiter, mit. Die Laudatio hielt der langjährige Kassier Norbert Dobmeier. Zum Krug gab es noch eine Flasche Tunel-Likör aus Mallorca und einen Gutschein. Vom handwerklichen Geschick profitierte die Gruppe von Johannes Zangl, der mehrere Kleiderbügel aus Holz zum Aufbewahren der Gewänder im Pfarrheim anagefertigt hatte. Dafür dankte ihm Leiter Dobmeier mit einem Gutschein.

Tradition ist seit einigen Jahren dass es die rote Krawatte für den aus der Fanfarengruppe gibt, der an den Tagen der Festlichkeiten mit einem originellen Vorfall aufgefallen ist. Das war in diesem Jahr Philip Kleber. "Trage sie in Würde", scherzte Rainer Dobmeier beim Überreichen. Die Tännesberger sind inzwischen in der Region bei größeren festlichen Umzügen nicht mehr wegzudenken. Es empfiehlt sich deshalb eine frühzeitige Festlegung eines Termins.

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