Zwei Pedelec-Fahrer haben sich bei einem Wildunfall in Teublitz zum Teil schwer verletzt. Ein 57-Jähriger war in der Nacht auf Freitag mit seinem Pedelec auf der Ortsverbindungsstraße von Burglengenfeld in Richtung Premberg unterwegs. Hinter ihm fuhr eine 56-Jährige mit ihrem Pedelec.
Wie die Polizeiinspektion Teublitz mitteilt, konnte der Mann gerade noch ausweichen, als plötzlich von links ein Reh die Fahrbahn querte. Dem ersten Reh folgte ein zweites – der Radfahrer und das Wild stießen zusammen. Der Aufprall war so heftig, dass der 57-Jährige über den Lenker seines Zweirades geschleudert wurde und mit dem Gesicht auf die Straße prallte. Bei dem Sturz verletzte er sich schwer am Kopf und wurde zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Radfahrerin, die sich hinter dem Mann befand, musste wegen des überraschenden Wildwechsels stark bremsen und stürzte ebenfalls. Sie zog sich hierbei Abschürfungen zu. An den Fahrrädern entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von circa 1000 Euro. Die beiden verunfallten Radler waren ohne Helm unterwegs.
Jährlich verunglücken in Bayern rund 10.000 Radfahrer. Viele von ihnen erleiden teils schwere Kopfverletzungen. Ein großer Teil dieser Verletzungen könnte durch das Tragen eines individuell angepassten Fahrradhelmes, vermieden oder zumindest gemildert werden, schreibt die PI Teublitz weiter.
Und: Aktuell befindet sich das heimische Rehwild in Fortpflanzungsstimmung, dadurch entwickelt es erhöhte Aktivität. Das Brunftverhalten führe insbesondere bis Mitte August gerade auf Landstraßen zu vermehrtem Wildwechsel. Die Polizei rät zu vorausschauender Fahrweise und angepasster Geschwindigkeit.













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