04.09.2020 - 10:50 Uhr
TeunzOberpfalz

Ein Freizeit-Ort für Jung und Alt in Teunz

Die Idee für einen Mehrgenerationen-Spielplatz rückt bei der Sitzung des Teunzer Gemeinderats in den Mittelpunkt. Vor der endgültigen Entscheidung soll erst die Standortfrage geklärt werden.

Als möglicher Standort für einen neuen Spielplatz ist auch das Gelände neben dem Teunzer Feuerwehrhaus ins Spiel gebracht worden. Nun sollen der Platzbedarf der Wehr und eine mögliche Hochwasser-Gefährdung abgefragt werden.
von Christof FröhlichProfil

Wie bereits bei der Gemeinderatssitzung im August durch Jugendbeauftragten und Gemeinderat Tobias Krafczyk angeregt, befasste sich das Gremium nun im Wesentlichen mit der Errichtung eines Spielplatzes in Teunz. Dieser soll aber nicht für den Nachwuchs ein Anlaufpunkt zum Toben sein, sondern allen Generationen Möglichkeiten zur Bewegung und Freizeitgestaltung bieten.

Das Vorhaben setzt eine gründliche und vorausschauenden Planung voraus. Tobias Krafczyk sprach sich dafür aus, diese Einrichtung in Modul-Bauweise nach und nach zu installieren, sie aber – den Gemeindefinanzen angepasst – als ein Gesamtprojekt zu planen. Für die Gestaltung in Frage kämen ein Kleinkinderbereich, ein Spielplatz für ältere Buben und Mädchen, ein „Matschbereich“ und ein Bereich für die ältere Generation. Denkbar sei, das Projekt an einem oder auch zwei verschiedenen Örtlichkeiten zu verwirklichen.

Als möglichen Standorte rückten in der folgenden Diskussion der Platz neben dem Feuerwehrhaus, das Gelände oberhalb der Schule mit dem Bolzplatz sowie der frühere Fußballplatz am "Bierl" ins Blickfeld. Über alle drei Möglichkeiten wurde ausgiebig über deren Vor- und Nachteile diskutiert.

Schließlich einigte sich das Gremium darauf, Stellungnahmen der Feuerwehr Teunz über den eigenen Platzbedarf und des Wasserwirtschaftsamtes wegen einer möglichen Überschwemmungsgefahr im Bereich des Gerätehauses einzuholen. Außerdem sollen die Möglichkeiten der Nutzung des Platzes oberhalb der Schule ausgelotet werden. Erst dann soll die weitere Vorgehensweise und der endgültige Standort entschieden werden. Bei diesem Vorhaben sollten auch die jungen Familien im Baugebiet "Am Leinhartl" mit ins Boot geholt werden, schlugen einige Ratsmitglieder vor. Sie sollten ebenfalls ihre Meinung vorbringen dürfen.

Danach lag ein Antrag des Tierschutzvereins Stadt und Landkreis Schwandorf auf dem Ratstisch. Ziel war eine Erhöhung der Fundtierpauschale unddie Gewährung eines Zusatzbeitrages für das Jahr 2020. Der Gemeinderat beschloss, für heuer einen Betrag von 904,50 Euro (0,50 Euro je Einwohner) zu überweisen. Ab 2021 wird dieser Beitrag auf einen Euro je Einwohner steigen.

Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde noch über verschiedene nichtöffentliche Beschlüsse informiert. Diese betrafen verschiedene Nachträge zu Preisvereinbarungen mit der Firma Wagner-Bau (Waldmünchen) beim Bau der Abwasseranlage Fuchsberg. Dabei geht es um den Bodentransport zum Regenrückhaltebecken und einen einen Schutzzaun am Auslaufgerinne des Rückhaltebeckens.

Auch diese Fläche bei der Grundschule (im Hintergrund das Schulgebäude) ist als möglicher Standort für den Spielplatz im Gespräch.
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