(frd) Nicht nur, weil Mesner viel mit Liturgie zu tun haben, begann das erste Mesnertreffen in Teunz mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Lambert. Die Gotteshäuser sind irgendwie ihre "zweite Heimat". Die Liturgie als großes Geschenk sah beim ersten Mesnertreffen in Teunz der Pfarrer von Roding, Regionaldekan Holger Kruschina, der zusammen mit dem Ruhestandspfarrer Richard Salzl am Beginn des Treffens in der Kirche St. Lambert den Gottesdienst zelebrierte.
Gewohnte Abläufe
Sowohl in seiner Predigt, als auch ein wenig später bei einem Vortrag im Pfarrheim, stellte der Priester das Thema Liturgie in den Vordergrund. Sie ist auch in der Kirche nicht immer unumstritten, hat aber dennoch einen hohen Stellenwert, da sich viele Christen seit Jahrzehnten mit den gewohnten Abläufen, viele schon seit ihrer Kindheit, in der Kirche identifizieren und sie auch nicht missen möchten.
Die Aufgabe als Mesner definierte der Priester mit der Pflicht, dass sie das Haus (die Kirche) zu hüten und in Ordnung zu halten haben, daher könnten sie auch als eine Art "Hausmeister ihrer Gotteshäuser" bezeichnet werden, wobei es nicht nur eine Verpflichtung, sondern auch eine große Anerkennung sei, sich in den Dienst für die Kirche, für Gott und die Mitmenschen stellen zu dürfen.
Wichtige "Küster"
Die Mesner nehmen damit eine verantwortungsvolle Aufgabe wahr, ohne sie würde sehr oft im wahrsten Sinne des Wortes im kirchlichen Bereich manches nicht so gut gelingen, meinte der Geistliche. In manchen Landesteilen werde der Mesner auch "Küster" genannt, was frei auch als "Hüter des Hauses" übersetzt werden kann. Im Anschluss an den Gottesdienst führte Josef Pflug, der Regionalvorsitzende des Mesnerverbandes, durch die Kirche St. Lambert, in der er bereits getauft worden ist und auch die Heiligen Sakramente der Taufe und der Firmung empfangen durfte.
Dann ging es hinüber ins Pfarrheim zum Vortrag von Regionaldekan Holger Kruschina zum Thema Liturgie, woran sich eine fröhliche Kaffeerunde und ein Erfahrungsaustausch anschloss, der gerade denen, die noch nicht so lange die Aufgabe als Mesner wahrnehmen, ihre Arbeit erleichtern soll. Kruschina verwies darauf, dass die Mesner im liturgischen Bereich sehr stark eingebunden sind und den Pfarrer sehr unterstützen können.
Beim Zusammentreffen im Pfarrheim unter Gleichgesinnten wurden bei Kaffee und selbst gebackenen Torten und Kuchen Erfahrungen ausgetauscht. Für dieses Treffen hatten die Teilnehmer teilweise eine Anfahrt über 80 Kilometer in Kauf genommen. Alle waren von dieser Premiere für ein Mesner-Treffen sehr eingenommen. "Wir freuen uns bereits jetzt schon auf den nächsten Treff im Oktober in Neukirchen beim Heiligen Blut", so der Tenor.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.