10.12.2020 - 09:47 Uhr
TeunzOberpfalz

Neuer Granit-Belag sorgt für mehr Barrierefreiheit am Teunzer Friedhof

Die Arbeiten am Teunzer Friedhof liefen auf Hochtouren, als sich (von rechts) Pfarrer Herbert Rösl, Mesnerin Elisabeth Dietz, Bürgermeister Norbert Eckl und Architekt Korbinian Schönberger vom Baufortschritt überzeugten.
von Christof FröhlichProfil

Die Tage der "Holperstrecke" auf dem Teunzer Friedhof sind gezählt. In diesen Tagen haben Bauarbeiter das alte Pflaster ausgetauscht. Mit dem neuen Granit-Belag steigt auch die Barrierefreiheit.

Mesnerin Elisabeth Dietz hatte bei einer Bürgerversammlung vor zwei Jahren den Antrag gestellt, das holprige und teilweise schon eingefallene Pflaster zu ersetzen. Die bisher verbauten Steine mit rauer Oberfläche waren schlecht zu begehen und stellten unter anderem ein Hindernis für Rollstühle und Rollatoren da.

Im Gemeinderat fand das Gesuch offene Ohren, und im Haushalt 2020 waren 55 000 Euro eingeplant, um das Vorhaben umzusetzen. Dabei sollte der Weg über den Friedhof mit einem großflächigeren und dennoch rutschfestem Pflaster verbessert werden. Nach einer Ausschreibung hat den Auftrag die Firma Baumer aus Oberviechtach erhalten. Die Projektleitung liegt in den Händen von Architekt Korbinian Schönberger. Vorgesehen ist, dass die Baumaßnahme noch in dieser Woche zum Abschluss gebracht wird.

Um sich vom Baufortschritt zu überzeugen, trafen sich Pfarrer Herbert Rösl, Bürgermeister Norbert Eckl und Mesnerin Elisabeth Dietz mit dem Architekten auf dem Friedhof. Dabei dankte der Geistliche der Mesnerin für ihre Anregung und dem Bürgermeister und den Gemeinderat für die Umsetzung. Nun sei der Teunzer Friedhof – sowohl aus Richtung des Behindertenparkplatz, als auch vom hinteren Zugang beim Anwesen Krafzcyk – barrierefrei begeh- und befahrbar.

Architekt Schönberger stellte heraus, dass als Baumaterial bewusst der heimische „Flossenbürger Granit“ ausgewählt worden sei. Dessen Oberfläche sei „kugelgestrahlt“ worden und damit rutschfester gemacht. Bürgermeister Norbert Eckl stellte an diesem konkreten Fall fest, wie sinnvoll eine Teilnahme an Bürgerversammlungen ist. Dort könnten Maßnahmen angeregt werden, die allen Bewohnern der Gemeinde helfen.

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