13.03.2020 - 17:00 Uhr
TeunzOberpfalz

Schnelle Helfer bilden sich weiter

In vielen ländlichen Gemeinden gewährleisten die First Responder schnelle Erste Hilfe. Um für diese Aufgabe gerüstet zu sein, bilden sich die Feuerwehren im östlichen Landkreis Schwandorf gemeinsam fort.

Kommandant Andras Brandstätter (Feuerwehr Teunz, Zweiter von links) übergibt zusammen mit den Leitern der First-Responder-Einheiten Tobias Eckert (Teunz), Stefan Killermann (Winklarn) und Martin Grundler (Oberviechtach) einen Geschenkkorb an Referent Jürgen Sollfrank.
von Tobias KrafczykProfil

Die First-Responder-Einheiten bei den Feuerwehren Teunz, Winklarn und Oberviechtach haben eine gemeinsame Serie von Lehr- und Schulungsveranstaltungen gestartet. Im Wechsel werden Ausbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen in Erster Hilfe und Medizin organisiert.

Der Auftakt der Veranstaltungsreihe fand im Feuerwehrhaus in Teunz statt und hatte verschiedene Möglichkeiten der Atemwegssicherung, Intubation und Beatmung zum Gegenstand. Als Referenten konnte die Feuerwehr Teunz Jürgen Sollfrank gewinnen, den Leiter der Berufsfachschule für Notfallsanitäter in Roth bei Nürnberg. Die Verantwortlichen Leiter der Einheiten freuten sich über die großartige Beteiligung an der Veranstaltung.

Auch Referent Sollfrank war sichtlich überrascht von einer solch starken Mannschaft und hob immer wieder die Wichtigkeit von gut ausgebildeten und ausgestatteten Helfern heraus, die im Notfall die Zeit bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst überbrücken und so wichtige Minuten und Sekunden für den Patienten gewinnen.

Bei einem Notfall, der über die Notrufnummer 112 gemeldet wird, alarmiert die Integrierte Leitstelle Amberg, parallel zu Rettungsdienst und Notarzt, den First Responder der Feuerwehr über den Funkmelder. Durch die kurzen Anfahrtswege kann der Patient innerhalb weniger Minuten erreicht und medizinisch erstversorgt werden.

Nach anfänglicher Skepsis werden die First Responder mittlerweile auch von den Notärzten und Rettungssanitätern als Unterstützung am Einsatzort geschätzt. Viele helfende, lebensrettende und manchmal auch nur betreuende Einsätze haben auch in der Bevölkerung für große Akzeptanz und Wertschätzung gesorgt.

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