Zwischen 500 und 600 Feuerwehrleute in Uniform in Begleitung mehrerer Feuerwehrautos und Musikkapellen marschierten vom Teunzer Feuerwehrhaus zum Anwesen von Kreisbrandinspektor Richard Fleck im Fichtenweg 16. Am vergangenen Freitag feierte er seinen 65. Geburtstag. Und wie es das Feuerwehrgesetz vorschreibt, muss er damit sein Amt ablegen.
"Die viele Energie und das Engagement, das du für den Inspektionsbereich Ost aufgewendet hast, sieht man heute an der Beteiligung der Kameraden", begann Kreisbrandrat Christian Demleitner seine Rede zur Verabschiedung von Richard Fleck. In seinem Rückblick erwähnte Demleitner, dass Fleck am 1. Januar 1987 als "Spätberufener" in die Teunzer Feuerwehr eingetreten ist. Schnell wurde er dort Kommandant und stieg im Jahr 2001 zum Kreisbrandmeister auf. Zahlreiche Lehrgänge wurden erfolgreich absolviert, und im Jahr 2015 wurde er Kreisbrandinspektor. "Viele Abzeichen hast du erhalten, zuletzt das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes in Gold", betonte Demleitner und sagte: "Wir danken dir auch für deine Kameradschaft und Freundschaft, die heute nicht enden werden."
"Die Überraschung ist gelungen, die Geheimhaltung hat geklappt", freute sich Landrat Thomas Ebeling über den großen Aufmarsch, von dem Fleck nichts gewusst hat. "Die Beteiligung heute ist Ausdruck für die Wertschätzung, die Dir entgegen gebracht wird", sagte er, verbunden mit dem Dank des Landkreises. Auch Bürgermeister Norbert Eckl zeigte sich überrascht über die riesige Zahl an Gästen. Er dankte der Teunzer Feuerwehr unter dem Vorsitz von Andreas Brandstätter und den weiteren Feuerwehren im Gemeindegebiet sowie dem Landkreis für die tolle Vorbereitung.
Nach einem kleinen Standkonzert wurden Geschenke überreicht, darunter auch ein "Ehrendiplom" für Richard Fleck und Blumen für Gattin Anita anlässlich des 44. Hochzeitstages, der ebenfalls an diesem Tag gefeiert werden konnte. "Das ist der Wahnsinn, ich bin den Tränen nahe und total überrascht von der großen Zahl an Teilnehmern", meinte Fleck sichtlich gerührt. Dass der Landrat einmal in seinem Hof stehen werde, hätte er nicht gedacht. "Ich habe in all den Jahren nur Freunde und gute Kameraden erlebt, auch unter der Führungsriege", so Fleck. Bezüglich des Heranwachsens der Feuerwehrjugend, seinem "Steckenpferd", und deren Engagement bei Führungsaufgaben, meinte er: "Da wird es mir um die Zukunft der Feuerwehr nicht bange." Nach dem Festakt waren alle auf der abgesperrten Straße zu Bratwurstsemmel und Getränken eingeladen.














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