In der jüngsten Sitzung freute sich der Bürgermeister, dass Bauabschnitt I für den Anschluss der beiden Ortschaften ans Leitungsnetz des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Nord-Ost-Gruppe termingerecht abgeschlossen wurde. Das Ziel war, einheitliche Wasserpreise innerhalb des Gemeindegebiets herzustellen. Nach Fertigstellung der Verbundleitung werden Dautersdorf und Jedesbach nun über die Nord-Ost-Gruppe versorgt. Bis zur vollständigen Übergabe der Anlage 2019 läuft ein Wassergastverhältnis, bei dem die Gemeinde eine Gebühr von einem Euro pro Kubikmeter Wasser entrichtet.
Wie Christina Blommer von der Verwaltungsgemeinschaft erläuterte, gehen damit die laufenden Kosten der Wasserversorgung zurück. Um die Abnehmer mit geringem Verbrauch zu entlasten, wird die Grundgebühr ab 1. Januar bei normaler Zählergröße auf 120 Euro (170 Euro bzw. 240 Euro bei mehr Durchfluss) gesenkt, die Verbrauchsgebühr wird auf 2,55 Euro pro Kubikmeter gesenkt (vorher 4,42 Euro pro Kubikmeter Wasser). Die Gebührensatzung wurde von den Mitgliedern des Gemeinderats einstimmig angenommen.
Der Tagesordnungspunkt über den Umbau der alten Schule am Kirchplatz zu einem Jugendheim, den Architekt Christian Schönberger bestreiten sollte, wurde aus Termingründen auf die Sitzung im Januar verschoben. Bürgermeister Schauer nannte aber Details zur Sanierung. Man werde demnächst den ersten Planungsentwurf mit dem Architekten erstellen, die Verschiebung auf Januar habe keinen negativen Einfluss auf die Förderung. Neben einem Jugendtreff soll ein Bürgerbüro im Gebäude errichtet, im Obergeschoss eine Bücherei und das Archiv Platz finden. Wenn sich dafür der Fördertopf des Amts für ländliche Entwicklung anzapfen lasse, "geht die Maßnahme nicht aus dem Budget zur Dorferneuerung raus", meinte Bürgermeister Schauer. Immerhin verspricht das Förderprogramm der ILE zur Sanierung bestehender Gebäude eine Zuschussquoute von 80 bis 90 Prozent.
Reine Formsache war danach die Zustimmung zur Änderung des Flächennutzungsplans für einen Solarpark und der Neuaufstellung eines Teilflächenplans „Konzentration Hartgesteinsabbau“, beides im Gebiet der Stadt Neunburg. Bei den werden keine städtebaulichen Belange der Gemeinde tangiert. Als erfreuliche Informationen verkündete der Bürgermeister den Erhalt der Fördermittel zu den Gemeindestraßen Kulz–Dautersdorf und Kulz–Zengeröd. Auch die bewilligte Stabilisierungshilfe in Höhe von 400 000 Euro „tut uns gut“.
Zum Abschluss bedankte sich Walter Schauer bei den Mitarbeitern der Verwaltungsgemeinschaft für die „sehr gute Arbeit“ und bei den Gemeinderäten für das konstruktive Miteinander und betonte: „Wir haben viele Maßnahmen durchgeführt und vorbereitet und damit die Gemeinde positiv entwickelt.“












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