Beim Neujahrsempfang des CSU Ortsverbandes Thanstein-Kulz verteidigte Landrat Thomas Ebeling die Entscheidung, nach der Landtagswahl mit den Freien Wählern eine Koalition einzugehen. Mit Ministerpräsident Markus Söder sei die CSU in gutem Fahrwasser, sagte Ebeling bei der gut besuchten Veranstaltung im Gasthaus Ring in Dautersdorf.
Bürgermeister Walter Schauer und Ortsvorsitzender Josef Reitinger begrüßten als Altbürgermeister Alfons Kramer und Neumitglied Wolfgang Schwab. Reitingers Dank galt Hilde und Monika Ring, die für das leibliche Wohl sorgten. Thomas Ebeling hob hervor, dass es aus landespolitischer Sicht richtig gewesen sei, mit den Freien Wählern eine Koalition zu schmieden. Es sei eine bürgerliche Konstellation geschaffen, die viele gemeinsame Elemente habe. Als neuer Parteivorsitzender werde Söder für Stabilität in der Volkspartei sorgen. Am 26. Mai sind alle zur Europawahl aufgerufen. "Wenn es uns gelingt den Spitzenkandidaten Manfred Weber aus Kelheim mit einem guten Ergebnis zu versehen, hat ein Bayer sogar die Chance EU-Kommissionspräsident zu werden", sagte Ebeling. "Machen wir einen guten Wahlkampf und zeigen eine positive Grundstimmung dabei", so sein Appell an die Anwesenden.
Bürgermeister Walter Schauer sagte den Ehrenamtlichen, Vereinen und Gremien Dank: "Wie man feiert, haben die Thansteiner beim 800-jährigen gezeigt - mein Respekt!" Viele positive Stimmen habe es von den Gästen gegeben. "Das war eine ausgezeichnete Werbung für die Gemeinde", sagte Schauer. Gute Arbeit werde parteiübergreifend im Gemeinderat geleistet. Er dankte der Landesregierung für die staatlichen Zuschüsse. Die gemeinsamen Bemühungen um die Haushaltskonsolidierung wurden auch 2018 mit einer Stabilisierungshilfe von 400 000 Euro unterstützt. Damit konnten die Schulden der Gemeinde auf etwa 1,5 Millionen Euro reduziert werden. Näheres will der Bürgermeister bei der Bürgerversammlung am 22. Februar in Kulz erläutern. Für die langjährige Mitgliedschaft im CSU Ortsverband Thanstein-Kulz wurde Nobert Wagner (30 Jahre) geehrt. Der Bundeswehroffizier war entschuldigt. Heinrich Reitinger ist schon 55 Jahre in der Partei aktiv. Ortsvorsitzender Josef Reitinger schilderte seinen Werdegang und Landrat Thomas Ebeling überreichte eine Urkunde.
In der anschließenden Diskussion ging es um die Bejagung von Biber, Otter, Reiher und Kormoran. Auch das Langlaufzentrum war Thema. Kritisiert wurde, dass die Gemeinde den Loipenbetrieb einstellte. Der Freizeitwert und die touristische Attraktion stehe wegen des oft fehlenden Schnees in keinem Verhältnis zu den Kosten, sagte der Bürgermeister.













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