Wie ein Schleier hatte sich die Nachricht vom unerwarteten Herztod des 55-jährigen Vollerwerbslandwirts Hermann Luber über den 380-Seelen-Ort Thansüß gelegt. Rund 350 Trauergäste, unter ihnen auch viele aus Nachbarorten, bekundeten den Angehörigen ihr Mitgefühl. Vor der Katharinenkirche waren zusätzliche Bänke aufgestellt.
Die Angehörigen müssten lernen, ohne diesen Menschen zu leben, der in ihrem Leben eine so wichtige Rolle gespielt habe, sagte Pfarrer Matthias Weih. „Seine unterstützende, tolerante und oft lustige Art, so einen Papa, den muss man haben, ein Mensch der zu mir hält; So haben Sie alle Hermann Luber erlebt.“ Obwohl es auch in seinem, in aller Leben Schicksalsschläge gab und gibt, die nur schwer zu ertragen seien: „Es ist schwer den plötzlichen Tod anzunehmen.“ Weih versuchte die Hinterbliebenen mit dem Psalm 23 zu trösten, den auch der Heimgegangene als Konfirmand auswendig gelernt hatte. „Hermann Lubers Lebensweg war kein gerader ebener Weg, sondern einer mit Stolpersteinen, und doch hat ihn nichts daran gehindert, diesen mutig und vertrauend zu gehen. Im Haus Luber war und ist ein friedvoller guter Geist“, betonte der Geistliche.
Der Weg zum Friedhof war nicht nur für Ehefrau Jutta und die Kinder Kathrin, Andreas, Julia und Felix mit Partnern, sondern auch für die 82-jährige Mutter nach diesem erneuten Schicksalsschlag ein denkbar schwerer Gang. „So nimm denn meine Hände“ und „Herr, bleib bei uns“ intonierte der Posaunenchor vor und nach der Einsegnung für seinen ehemaligen Bläser.












Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.