Über das Ergebnis der Waldbegehung mit den Jagdpächtern Robert Wiederer und Andreas Kubicek sowie dem Revierleiter der Staatsforsten berichtete Vorsteher Heinrich Müller bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Thansüß. Im Bereich Gachenlohe seien die Schäl- und Fegeschäden durch Rotwild sehr hoch, stellte er fest. Das erneuerte Verbissgutachten halte zwar insgesamt keine Konsequenzen für nötig, sagte Müller. „Es ist aber unschlüssig, wenn in Teilbereichen hoher Verbiss herrscht. Deshalb habe ich die Abschusspläne nicht unterschrieben, weil die Versammlung über die Erhöhung entscheiden soll“, erklärte Müller. Pächter Robert Wiederer erachtete eine Erhöhung des Rehabschusses auf 75 Tiere in den folgenden drei Jahren für richtig.
Gut funktioniert habe die Verfahrensweise bei den Wegebaumaßnahmen, informierte Müller. Er lobte hier den Laderfahrer Simon Blind für sein großes Engagement. Müller wünscht sich eine größere Beteiligung der Jagdgenossen auch ohne Fahrzeuge. Zudem monierte der Vorsteher, dass Autofahrer den eigentlich zur landwirtschaftlichen Nutzung vorbehaltenen Birklohweg trotz Ausschilderung weiter als Abkürzung nutzen. Ein Landwirt beklagte Schäden an den Siloabdeckungen durch die hohe Krähenbelastung. Karlheinz Luber schlug vor, gegenüber der Gemeinde einen höheren Wegebauaufwand geltend zu machen, um den Zuschuss zu erhöhen. Dies sei grundsätzlich möglich, sagte Bürgermeister Uwe König. Wo die Gemeinde helfen könne, werde sie dies tun. König verwies auf neue Fördermöglichkeiten, zum Beispiel auch für stehen- oder liegenbleibendes Totholz im Wald.












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