01.12.2019 - 10:48 Uhr
TheisseilOberpfalz

"Unsere Bilanz kann sich sehen lassen"

Der CSU-Ortsverband setzt ein weiteres Mal auf Bürgermeisterin Marianne Rauh als „optimale Kandidatin“. Der stellvertretende Landrat Albert Nickl nennt die Hammerharlesbergerin „grundsolide, menschlich, hartnäckig“.

Die CSU-Bürgermeisterkandidatin Marianne Rauh (vorne, Mitte) und die Männer und Frauen, die für die CSU Theisseil in den Gemeinderat wollen.
von Gabi EichlProfil

Rauh wird mit einer Enthaltung von der Nominierungsversammlung einmütig ins Rennen geschickt, ebenso die Liste der Gemeinderatskandidaten. Seit 2008 führt Rauh als Bürgermeisterin führt Rauh Theisseil den Worten des CSU-Ortsvorsitzenden Karl Völkls zufolge „mit großem Geschick“. In den vergangenen zwei Amtsperioden sei viel geschehen; Völkl spricht von einer „endlos langen Liste“, die zeige, mit welchem Engagement Rauh das Ehrenamt ausübe.

"Gemeinde nach vorn gebracht"

Rauh selbst sagt, man habe die Gemeinde in den vergangenen Jahren „ein gehöriges Stück nach vorn gebracht“. Die Wahlprogramme seien stets umgesetzt, es seien nie leere Versprechungen gemacht worden. „Wir bemühen uns um eine ehrliche Politik.“ Die Ziele des Gemeindeentwicklungskonzeptes, das als Pilotprojekt gefördert worden sei, seien fast alle erreicht. Und das „nicht durch Wischi-Waschi-Politik“, sondern durch konsequente Arbeit, zielt Rauh auf einen Vorwurf des FWG-Kandidaten Oswald Lingl.

Rauh listet die wesentlichen Maßnahmen in den vergangenen Jahren auf. Die Straßen in der Gemeinde seien weitgehend saniert, Dorferneuerungsmaßnahmen überall entweder abgeschlossen oder angestoßen. Sie halte sich weiterhin an das Wort Hermann Hesses „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“. Mit Hilfe des Gemeindeentwicklungskonzeptes habe man zur rechten Zeit bei staatlichen Stellen punkten können, wenn es um Fördermittel gegangen sei. Und trotz der vielen Investitionen habe man die Pro-Kopf-Verschuldung auf zuletzt 302 Euro senken können.

Sparsam wolle man auch in Zukunft wirtschaften; die Bürger und Vereine verstünden durchaus, dass man als kleine finanzschwache Gemeinde keine allzu großen Sprünge machen, keine freiwilligen Leistungen verteilen könne. Dennoch werde man auch künftig die drei Feuerwehren so gut wie möglich ausstatten, die Vereine nach Kräften unterstützen. Rauh sagt: „Unsere Bilanz kann sich sehen lassen.“ Es habe in den vergangenen Jahren nie einen Stillstand in der Gemeinde gegeben. Und sie nehme für sich in Anspruch, ihr Amt stets gemäß ihren eigenen hohen moralischen Ansprüchen ausgeübt zu haben.

"Keine leeren Versprechungen"

Auch der JU-Vorsitzende Michael Schiller unterstreicht, man habe nie leere Versprechungen gemacht und werde dies auch in Zukunft nicht tun. Der stellvertretende Landrat Albert Nickl stellt die Bedeutung der Kommunalwahlen heraus; Kommunalpolitik sei „das Herz der Politik“.

Die Gemeinderatskandidaten der CSU:

1. Marianne Rauh, Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft; 2. Heribert Schiller, Sparkassenbetriebswirt; 3. Florian Neumann, selbständiger Automobilkaufmann; 4. Johannes Kett, Ministerialbeamter; 5. Gabriele Lukas, kaufmännische Angestellte; 6. Siegfried Kammerer, Kfz-Handwerksmeister; 7. Dr. Thomas Egginger, Ärztlicher Direktor; 8. Ulla Winkler, Mikrobiologin; 9. Daniel Fenzl, Elektrotechnikermeister; 10. Bernhard Kick, Leiter CNC-Fertigung; 11. Alexander Pöllath, Drucker/Landwirt; 12. Mario Bäumler, Global Lead Buyer Hochspannungstechnik; 13. Michael Schiller, Diplom-Verwaltungswirt; 14. Kathrin Forster, Verwaltungsangestellte; 15. Tobias Schmauß, Sicherheitsingenieur; 16. Karl Völkl, Projektleiter; 17. Manfred Gollwitzer, Gesundheits- und Pflegekraft; 18. Andreas Lang, Informatiktechniker; 19. Manuel Hausner, Gemeindearbeiter; 20. Dr. Martin Sonnek, Chirurg; 21. Sebastian Schieder, Entwicklungsingenieur; 22. Georg Schmauß, technischer Leiter a.D.; 23. Michael Schwägerl, Glasermeister; 24. Max Eger, Installateurmeister. Ersatz: 25. Gregor Nickl, Facharbeiter; 26. Jutta Völkl, Verkäuferin; 27. Walter Güntner, Techniker.

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