07.02.2020 - 11:35 Uhr
TheisseilOberpfalz

FW-Bürgermeisterkandidat in Theisseil fordert: "Erst Baulücken schließen"

Viele in der Gemeinde wünschten sich einen Neuanfang, sagt FW-Bürgermeisterkandidat Oswald Lingl im Lukashof bei der Vorstellung seines Programms und seiner Mitkandidaten. Die Freien Wähler stünden für eine besonders bürgernahe Politik.

Im Lukashof diskutieren die Freien Wähler mit ihren Gästen, nachdem Bürgermeisterkandidat Oswald Lingl sein Programm vorgestellt hat.
von Gabi EichlProfil

An diesem Abend servieren die Freien Wähler nicht nur politische Kost; Grillwürstl und Leberkäs stehen ebenfalls auf dem Programm. Viele Gemeindebürger nehmen die Gelegenheit wahr, Lingl und die Gemeinderatskandidaten näher kennenzulernen, ebenso den Landratskandidaten Tobias Groß, der aus ihrer eigenen Gemeinde kommt.

Lingl beteuert erneut, dass er keineswegs ein Verlegenheitskandidat sei, ganz im Gegenteil. Immerhin sei er einmal schon nur wegen eines guten Dutzends Stimmen unterlegen.

Der FW-Kandidat spricht sich deutlich für einen Bauzwang aus; bisher kann man im Letzauer Baugebiet „Kirchberg“ Grundstücke kaufen, ohne in naher Zukunft zu bauen. Die Erweiterung des Baugebietes hält Lingl eigenem Bekunden zufolge für unnötig, da es in der Gemeinde Letzau selbst noch 13 freie Bauplätze gebe. Viel wichtiger seien Bauplätze in Theisseil.

Finanziell unterstützen möchte Lingl die herausragende Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde. Er habe im Gemeinderat schon einmal vergeblich angeregt, die Verantwortlichen stärker finanziell zu unterstützen.

Als „große Aufgabe“ bezeichnet Lingl die künftige Wasserversorgung durch die in die Schlagzeilen geratene Muglhofer Gruppe. Der FW-Kandidat spricht sich dafür aus, wieder Ehrenbürger zu ernennen und Bürgermedaillen zu verleihen. Kandidaten gebe es genug.

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