Pfarrer Herbert Grosser berichtete erfreut von vielen Hochzeiten und Taufen, die in der Pfarrgemeinde gefeiert werden. Jedoch stünden dem doppelt so viele Kirchenaustritte gegenüber, so dass ein Wachsen der Kirchengemeinde nicht in Aussicht stehe.
Auch die Zahl der Gottesdienstbesucher unter der Woche hält sich im überschaubaren, manchmal frustrierend geringen Rahmen, wie der Geistliche zugibt. Gerade in solchen Zeiten gilt Grossers Dank besonders denjenigen, die sich in der Gemeinschaft engagieren und die Pfarrei mittragen. Richard Bäumler von der Kirchenverwaltung lobte beispielsweise Franz Fruth, den Erbauer der neuen Kirchenkrippe von Theuern, für seine Arbeit. Ebenso wie die beiden Innenausstatter der weihnachtlichen Herberge: Ruhestandsgeistlicher Josef Beer und dessen Haushälterin Elisabeth Vogl.
Guter Durst hilft Krippe
Beifall gab es auch für die finanziellen Unterstützer der Krippe vom Seniorenstammtisch Theuern, die bei ihren Treffen pro Getränk zwei Euro in die Krippenkasse geben. Dabei sind bereits 540 Euro zusammengekommen. Dann wurden nicht mehr lange Reden geschwungen, denn Musiker und Unterhalter warteten auf ihren Auftritt. Sie gestalteten ein Programm, bei dem die Anwesenden verschiedener Generationen sichtlich Spaß hatten. Die Ministrantengruppe mit dem Lied "Ja so worn's, die alten Vilstaler" und den darin versteckten Botschaften bescherte viel Vergnügen. Die musikalische Umrahmung durch Pastoralreferentin Kathrin Blödt mit der Gitarre und Percussionistin Marie-Christin Bäumler rundete die Vorstellung ab. Ihnen folgte der Kirchenchor, geleitet von Ludwig Kneißl.
"Dalli-Dalli!", riefen die Damen der Musikgruppe ConTakt, die ausnahmsweise nicht sangen, dafür aber mit einigen auserwählten Kandidaten das vor allem bei den Älteren gut bekannte Spiel spielten. Nachdem vier Paare versucht hatten, möglichst viele richtige Begriffe in der vorgegebenen Zeit aus der Denkstube in den Sprechapparat zu leiten, teilte sich am Schluss das Siegerteam eine Flasche Prosecco sowie den Applaus und Jubel der Zuschauer.
Reise nach Rom
Die Ministranten präsentierten ihre Reise nach Rom in Bildern auf der Großleinwand. Sie verwandelten den Vortrag der Oberministrantin Marcella Desat in eine imaginäre Fahrt nach Rom und würzten diese mit lustigen Einlagen. Von Rom reisten sie bildhaft nach Altötting, wohin vor kurzem der Pfarrausflug ging. Eindrücke dazu gab Günther Denk als Organisator und Sprecher des Pfarrgemeinderats.
Bärbel Vieracker trug mit kräftiger Stimme selbst gereimte Poesie in lustigen G'stanzeln vor. Noch lange sang die Runde zur Begleitung der Pastoralreferentin. Es wurde ein langer Abend mit viel Freude und Musik.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.