Theuern bei Kümmersbruck
07.07.2021 - 16:39 Uhr

Pfarrei Theuern verabschiedet Mesnerin Gertraud Lobenhofer

Die Pfarrei Theuern verabschiedet die langjährige Mesnerin (vorn, von links): Pfarrer Josef Beer, Gertraud Lobenhofer und Pfarrer Herbert Grosser; hinten (von links): Ulrike Schöner, Maria Seegerer, Bernadette Hergl und Alfred Beier. Bild: e
Die Pfarrei Theuern verabschiedet die langjährige Mesnerin (vorn, von links): Pfarrer Josef Beer, Gertraud Lobenhofer und Pfarrer Herbert Grosser; hinten (von links): Ulrike Schöner, Maria Seegerer, Bernadette Hergl und Alfred Beier.

„Des woar`s dann“, sagte sie nach kurzen Dankesworten: Gertraud Lobenhofer beendete damit ganz offiziell nach 20 Jahren ihren Mesnerdienst in der Kirche St. Nikolaus in Theuern. "Weil es halt mit 80 Jahren altersmäßig nicht mehr so gut geht“, begründete sie ihren Abschied. Vorausgegangen war ein Gottesdienst, bei dem Pfarrer Josef Beer und Pfarrer Herbert Grosser eine Laudatio auf sie hielten.

Grosser blickte dabei zurück auf den stets zuverlässig ausgeführten Mesnerdienst von Gertraud Lobenhofer. Die vergangenen zehn Jahre habe sie mit ihm zusammengearbeitet, wärmstens empfohlen vom damaligen Pfarrer Alfons Laumer. „Frau Lobenhofer ist eine wichtige Person in Theuern, sie wird auch ihnen loyal zur Seite stehen“, habe er ihm ans Herz gelegt. „Und das war dann auch so“, betonte Grosser. Nun sei es an der Pfarrgemeinde, Dank zu sagen, was die Gläubigen mit viel Applaus auch taten. Gertraud Lobenhofer habe die Zusammenhänge und Eigenheiten in Theuern gekannt, was ihm damals sehr geholfen habe, sagte Grosser.

Läuten, den Klingelbeutel tragen, Wein und Wasser herrichten – was eine Mesnerin so mache, sehe man eigentlich gar nicht, stellte Lobenhofer fest. Die Kirche auf- und zusperren sei noch das geringste Problem. Sie wohne ja gleich nebenan, "sozusagen im Schatten der Kirche“, wie Pfarrer Grosser sagte. Sie habe das alles sehr gern gemacht.

„Jedes Jahr zu Lichtmess hat sich mich gefragt, ob sie noch Mesnerin ist. Aber auf sie zu verzichten wäre gar nicht möglich gewesen“, meinte der Pfarrer. Der Dank an Gertraud Lobenhofer war vielschichtig. Die Enkelkinder hatten kleine Geschenke dabei, der Pfarrgemeinderat, die Ministranten, die Gottesdienstbesucher, alle dankten. Und wenn man so will, hat Gertraud Lobenhofer für vier gearbeitet: Mit Alfred Beier, Ulrike Schöner, Bernadette Hergl und Maria Seegerer teilt sich künftig ein Quartett die Mesnertätigkeit in der Kirche St. Nikolaus in Theuern.

 
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