23.10.2018 - 19:10 Uhr
Theuern bei KümmersbruckOberpfalz

Radiometrisches Seminar: Großes Interesse am Strahlenschutz

Das neue Strahlenschutzgesetz weckt Interesse: Es lockt rund 100 Teilnehmer zum 68. Radiometrischen Seminar ins Kulturschloss Theuern - Fachleute und Laien aus nah und fern.

Radiometrisches Seminar in Theuern (von links): Museumschef Michael Ritz, die Experten Dr. Jan-Willem Vahlbruch, Dr. Bernd Hoffmann, Diplom-Physiker Jürgen Putzger, Dr.-Ing. Thomas Steinkopff, Professor Henning von Philipsborn und stellvertretender Landrat Hans Kummert.
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Zum Thema "Das neue Strahlenschutzgesetz mit Verordnungen - Aspekte für die Bevölkerung" gab es vier halbstündige Vorträge und zwei einstündige Pausen, in denen 14 Aussteller Strahlenmessgeräte und Zubehör präsentierten. Dort und in einer zweistündigen Mittagpause beim Schlosswirt Familie Raab blieb auch viel Zeit für persönliche Fragen, Gespräche und Austausch.

Die öffentlichen und gebührenfreien Seminare sind seit 32 Jahren eine gemeinsame Veranstaltung von Professor Henning von Philipsborn (Fakultät Physik/Universität Regensburg) und dem Träger des Museums, dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Den vier Vortragenden, langjährige Experten auf ihrem Gebiet, gelang es auch diesmal, gut verständlich in Wort und Bild Neues zu berichten - für Fachleute ebenso wie für interessierte Laien. Auffallend dabei war der große Anteil von unter 30-jährigen Teilnehmern. Dr. Jan-Willem Vahlbruch, Leiter der Strahlenschutz-Kurse des Instituts für Radioökologie und Strahlenschutz der Leibniz Universität Hannover, sprach über Neues in der Ausbildung. "Ein neuartiges Strahlenmess-System für viele Anwendungen und Anwender im Labor und im Gelände" stellte Diplom-Physiker Jürgen Putzger, Vorlesungsassistent der Fakultät Physik, Universität Regensburg, vor.

Dr. Bernd Hoffmann, Fachgebietsleiter Radon und NORM, Fachbereich Strahlenschutz und Umwelt, Bundesamt für Strahlenschutz Berlin, sprach über "Experimentelle und theoretische Untersuchungen über die Emanation und Migration von Radon in Baustoffen und Bauwerksabdichtungen". Aufgaben und Leistungen des Deutschen Wetterdienstes für die Strahlenschutz-Vorsorge waren Thema von Dr.-Ing. Thomas Steinkopff, Deutscher Wetterdienst, Offenbach, Präsident des Fachverbandes Strahlenschutz.

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