Thumsenreuth bei Krummennaab
08.07.2019 - 14:00 Uhr

Thumsenreuther Schützen haben Weinberg im Visier

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Dies trifft auch auf die Thumsenreuther Schützen zu.

Mit vielen schönen Eindrücken und viel neuem Wissen kehrten die Teilnehmer vom Vereinsausflug aus dem Frankenland zurück. Bild: exb
Mit vielen schönen Eindrücken und viel neuem Wissen kehrten die Teilnehmer vom Vereinsausflug aus dem Frankenland zurück.

Um Kultur, Natur und Wein drehte sich der Vereinsausflug der Schützengesellschaft 1898 Thumsenreuth. Martina und Volkmar Sirtl hatten für die rund 30 Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm erstellt, für das sie viel Lob ernteten.

Im Bus ging es zuerst nach Bamberg zu einer Stadtführung durch das Weltkulturerbe. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde bei bestem Wetter Kleinvenedig, die Innenstadt mit ihren malerischen Gassen, der Rosengarten mit dem fabelhaften Ausblick über die Stadt und der Maximiliansplatz besucht. Dabei wurde deutlich, dass die Verleihung des Titels Kulturerbe seine Berechtigung hat. Weiter ging es zum ersten Krankenhaus der Welt, das jetzt ein Residenzhotel ist.

Nach einem Weißwurstessen stand eine Traktorfahrt in Knetzgau in die Weinberge an. Die Schützen erfuhren viel von der harten Arbeit am Berg, die Besonderheiten bei der Arbeit und die Feierabendbräuche. Zudem wissen die Teilnehmer nun, warum schöne Rosenbüsche im Weinberg stehen: Sie fungieren als Frühwarnsystem für den Mehltau. Nach all den Informationen gab es einen kühlen Schoppen Müllerthurgau. Dazu selbst gebackenes Holzofenbrot. Auf der Rückfahrt machten die Thumsenreuther an einem Kneipptretbecken im Weinberg Station. Vorsitzender Volkmar Sirtl wusch, einer alten Tradition folgend, allen Mädels die sich in das kalte Wasser trauten, die Füße.

Im Schmitt'n-Hof erwartete die Reisegruppe ein reichhaltiges Essen und eine Weinprobe, die mit einer Hula-Hoop-Einlage begann.

Am zweiten Tag ging es zum Baumwipfelweg in den Steigerwald. Trotz leichten Nieselregens war der Weg mit seiner 42 Meter hohen Spirale sehr imposant. Derjenige, der die Holzspirale bestieg, wurde mit einem atemberaubenden Blick belohnt. Auf dem Rückweg am Steichelzoo vorbei verweilte die Gruppe zum Mittagessen im dortigen Bistro. Letzte Station war der Ökologisch-Botanische Garten in Bayreuth. Unter fachkundiger Führung wurden der Aufbau des Gartens, seine Organisation und Einteilung sowie einige Pflanzen erläutert. Wasserpflanzen mit einer Tragkraft von bis zu 40 Kilo pro Blatt gab es ebenso zu sehen wie Titanwurz.

In Thumsenreuth klang die fahrt bei einer Brotzeit bei Wirtin Larissa Horn auf der sonnigen Vereinsterrasse aus.

 
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