Lernen, das Ego loszulassen

Pater Samuel Patton zelebriert am Tag der Ewigen Anbetung eine Messe.
von Redaktion ONETZProfil

Am Tag der Ewigen Anbetung steht in der katholischen Kirche die Verehrung der Gegenwart Christi in den Gestalten der Eucharistie im Mittelpunkt. Dieser Tag wird in den Pfarreien individuell an verschiedenen Tagen begangen. In der Pfarrei St. Jakobus findet dieser besondere Gebetstag traditionell Anfang September statt. Doch wie schon bei den vorangegangenen Festtagen in diesem Jahr konnte dies aus Gründen der aktuellen Vorsichtsmaßnahmen nur eingeschränkt geschehen. Anstelle von mehreren Andachten und Betstunden über den ganzen Tag verteilt fand nur eine statt, gestaltet von Pater Samuel. Abgeschlossen wurde der Gebetstag mit einer heiligen Messe sowie an deren Ende eine Aussetzung des Allerheiligsten mit eucharistischem Segen. In der Predigt erinnerte Pater Samuel Patton an die Bedeutung dieses Tages und auch an den Glauben daran. Eine Tasse voll Wasser könne nicht weiter gefüllt werden, weil diese dann überlaufen würde, so Pater Samuel. Wenn einer sich als weise ansehe, dann lerne er zuerst, ein Narr zu sein, bevor er wirklich weise sein kann, zitierte der Pater den Apostels Paulus. Wenn jemand denke, er wisse alles, sei das wie die Tasse, die bereits gefüllt ist: Es kann kein frisches Wasser mehr dazukommen. Am Ende seiner Ausführungen brachte Pater Samuel noch das Beispiel, worin Jesus die Jünger nach einer erfolglosen Nacht ohne einen Fang nochmals auf den See schickte. Wäre deren „Tassen“ voll gewesen, hätten sie keinen reichen Fischfang gemacht. „Lasst uns lernen, unser Ego loszulassen. Dann ist Gott mit uns“, erklärte der Pater zum Abschluss.

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