Vorabendgottesdienst zu Ehren des Thurndorfer Kirchenpatrons St. Jakobus

Normalerweise wird das Kirchenpatrozinium in der Pfarrei Thurndorf groß gefeiert. Doch in diesen "bescheideneren" Tagen im öffentlichen Leben schmelzen die sonst üblichen Festtage auf einen Vorabendgottesdienst zusammen.

Vorplatz mit Kirchenfahnen
von Redaktion ONETZProfil

Auf dem Kirchenvorplatz war Stille eingekehrt und nur die Fahnen flatterten im Wind: Pater Samuel Patton begrüßte drinnen die Gläubigen zur Feier des Namenstags der Jakobus-Kirche zum Gottesdienst. Nach Pandemiebedingungen waren die Plätze in dem Gotteshaus voll besetzt, auch hatten außerhalb am Eingang einige Besucher auf Stühlen Platz genommen.

Thematisch drehte sich die Ansprache von Pater Samuel natürlich um den Kirchenpatron Jakobus, der auch zusammen mit seinem jüngeren Bruder Johannes bekannt war als einer der Söhne des Zebedäus, merkte der Prediger an. Zebedäus erträumte sich für seine Abkömmlinge eine vorrangige Stellung bei Jesus in dessen zukünftigem Reich. Von daher, so Pater Samuel weiter, leiteten sich auch die Machtkämpfe in der heutigen Kirche ab. Jesu „Machtinstrument“ sei aber das Kreuz.

Jakobus ist der Patron der Pilger und wird mit Pilgerstab und Hut dargestellt. Viele Menschen pilgern auf dem Jakobsweg nach Compostela, erläuterte Pater Samuel weiter. Der lange Weg dorthin habe Symbolcharakter für die Suche nach dem Sinn des Lebens. Am Ende seiner Ansprache galt der Dank des Geistlichen allen, die sich in diesen Tage um die Pfarrei kümmern und die Dinge am Laufen halten.

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