07.02.2020 - 16:23 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

ARV freut sich über neue Anlaufstelle in Tirschenreuth

Der Allgemeine Rettungsverbandes weiht ein neues Büro ein. Pflege und Schuldnerberatung sind im Angebot.

In Tirschenreuth wurde die neue ARV-Geschäftsstelle eingeweiht. Unser Bild zeigt von links Kaplan Daniel Fenk, Diakon Fritz Lieb, Geschäftsführer Helmut Sturm, stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler, ARV-Vorsitzender Thilo Schmidt, Pflegedienstleiterin Melanie Schindlbeck und Bürgermeister Franz Stahl.
von Konrad RosnerProfil

Die Geschäftsstelle des Allgemeinen Rettungsverbandes (ARV) Oberpfalz ist umgezogen, sie ist nun in der Bahnhofstraße anzutreffen. Am Donnerstag fand im Beisein zahlreicher Ehrengäste die Segnung der Räume und der Fahrzeuge statt.

Der Vorsitzende des Vorstandes des ARV, Thilo Schmidt, zeigte sich sehr erfreut, dass der ARV nach längerer Suche nach neuen Räumen nun fündig geworden ist. Die rund 110 Quadratmeter große Geschäftsstelle sei nun optimal untergebracht. Dank zollte er der Vermieter-Familie Paulus Mehler für die stets transparenten Gespräche. Wichtig sei ihm und dem ARV auch, dass genügend Parkplätze vorhanden seien. Schließlich habe man einen Fuhrpark mit insgesamt 50 bis 60 Einsatzfahrzeugen in der Oberpfalz. In Tirschenreuth werde man ambulante Krankenpflege und Schuldnerberatung anbieten. Er betonte, dass in seinem Verband auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter sehr professionell tätig seien. Aktuell habe der ARV in Tirschenreuth 20 bis 25 Mitarbeiter. Als hauptamtlicher Bezirks-Geschäftsführer fungiert Helmut Sturm, Pflegedienstleiterin in Tirschenreuth ist Melanie Schindlbeck.

Stellvertretender Landrat Alfred Scheidler betonte, dass Tirschenreuth im sozialen Bereich sehr gut aufgestellt sei. Allen, die in Pflegeberufen arbeiten, zollte er seinen höchsten Respekt für die nicht leichte Arbeit. "Es wird sehr viel verlangt, es ist ein schwieriger Job. Hut ab vor eurer Leistung." An den ARV überreichte er eine Spende aus dem Sparkassenfonds in Höhe von 500 Euro für die ehrenamtliche Arbeit.

Bürgermeister Franz Stahl betonte, dass für viele potenzielle Neubürger das Bildungsangebot und der soziale Bereich wichtige Kriterien seien. Die Stadt habe dies erkannt, im Stadtentwicklungskonzept komme dies auch zum Tragen. Für junge Menschen sei wichtig, dass sie auch im Alter möglichst in ihren privaten Räumen wohnen könnten. Das Projekt "Leben plus" beispielsweise unterstütze die Menschen, wenn sie Hilfe benötigten. An Vorsitzenden Thilo Schmidt überreichte er ein Bild von der Fischhofbrücke.

Den Segen für die Räume erbaten Kaplan Daniel Fenk und Diakon Fritz Lieb.

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