01.07.2020 - 14:53 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Bauernverband spendet an Ambulanten Hospizdienst

Insgesamt 300 Euro spendet die Geschäftsstelle Tirschenreuth des Bayerischen Bauernverbandes an den Caritas-Hospizdienst Tirschenreuth. Die Spende soll die wichtige Arbeit der ehrenamtlichen Sterbebegleiter würdigen.

Die Spende von 300 Euro überreichte der BBV mit gebührendem Abstand an den Caritas-Hospizdienst Tirschenreuth. Von links: Ulrich Härtl (Geschäftsführer BBV Tirschenreuth), Irmgard Zintl (Kreisbäuerin), Angelika Wegmann (Caritas-Hospizdienst) und Sabine Kastner (BBV).
von Vanessa Lutz Kontakt Profil

„Die Arbeit des Hospizdienstes, sterbenskranke und deren Angehörige zu begleiten, sei sehr wichtig“, betont Kreisbäuerin Irmgard Zintl. Deshalb hat die Geschäftsstelle Tirschenreuth des Bayerischen Bauernverbandes jetzt 300 Euro an den hiesigen Caritas-Hospizdienst gespendet. Die Spende soll die wichtige Arbeit der ehrenamtlichen Sterbebegleiter würdigen.

Um das Thema Hospiz ging es auch bei einem Frauenfrühstück in Wildenreuth:

Wildenreuth bei Erbendorf

Die 300 Euro, die beim Landfrauentag zusammenkamen, überreichte die Kreisbäuerin der Hospizdienst-Leiterin Angelika Wegmann kürzlich in der Tirschenreuther Geschäftsstelle. „Viele wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen, sind vielleicht überfordert – und da sind die Ehrenamtlichen des Dienstes sehr gute Ansprechpartner.“ Den Hospizdienst gibt es seit vier Jahren, aktuell engagieren sich dort 42 Ehrenamtliche. Die Arbeit erstreckt sich über den ganzen Landkreis. Im vergangenen Jahr habe der Hospizdienst 92 Begleitungen durchgeführt, sagt Wegmann. Die Spende soll vor allem für die Schulung der Ehrenamtlichen eingesetzt werden, so Wegmann. Im September sollen weitere Ehrenamtliche für den Dienst ausgebildet werden.

Hintergrund:

Caritas-Hospizdienst

Der Ambulante Hospizdienst nahm seine Arbeit im Landkreis Tirschenreuth im Jahr 2016 auf. Zu diesem Zeitpunkt engagierten sich dort 25 Ehrenamtliche. Aktuell sei die Zahl auf 42 Ehrenamtliche angestiegen, sagt Angelika Wegmann. Die älteste Ehrenamtliche sei über 80 Jahre alt. Bei ihrer belastenden Arbeit werden die Ehrenamtlichen nicht allein gelassen: "Wir bieten eine professionelle Supervision an." Und auch Wegmann sei immer telefonisch zu erreichen, wenn Redebedarf herrsche. Viele Ehrenamtliche würden auch ihren Halt im Glauben finden.

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