30.11.2020 - 09:40 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Biber macht Landkreis Tirschenreuth besonders zu schaffen

Ein Biber knabbert die Rinde von Weidenästen ab. Das Tier verursacht auch im Landkreis Tirschenreuth immer wieder hohe Schäden.
von Externer BeitragProfil

Der Biber macht Landwirten in Bayern schwer zu schaffen. Im Jahr 2019 betrug die Summe an Schäden, die von Bibern verursacht wurden, in ganz Bayern auf über 660 000 Euro. In der Oberpfalz am stärksten betroffen ist der Landkreis Tirschenreuth. Darauf verweist Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt (Freie Wähler) in einer Mitteilung.

Der Biber-Schaden lag im Bezirk Oberpfalz bei fast 185 000 Euro. Besonders betroffen sind darunter die Landkreise Schwandorf mit 35 110 Euro und Tirschenreuth mit mehr als 42 000 Euro. Auch im Landkreis Neustadt/WN macht sich der Biber bemerkbar: Hier betrug die anerkannte Schadenssumme im Jahr 2019 rund 15 000 Euro. „Das sind beträchtliche Summen. Hinzu kommt, dass die Dunkelziffer nicht zur Regulierung angemeldeter Fälle ein Vielfaches betragen dürfte“, wird Gotthardt zitiert.

Der Freistaat stelle Mittel zur Verfügung, um die Schäden auszugleichen. Allein in die Oberpfalz fließen rund 125 000 Euro. Besonders profitieren hiervon die stark betroffenen Landkreise: Mehr als 28 000 Euro gehen in den Landkreis Tirschenreuth, fast 24 000 Euro in den Landkreis Schwandorf. Beim Landkreis Neustadt sind es fast 10 000 Euro. Im kommenden Jahr werde der Ausgleichsbetrag angehoben. „Dann stehen weitere 100 000 Euro bereit, um den bayerischen Landkreisen bei der Schadensbekämpfung unter die Arme zu greifen“, so Gotthardt in der Pressemitteilung.

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