Die Heinz Sielmann Stiftung hat zwei bayerische Naturschutzprojekte mit dem Deutschen Biodiversitätspreis 2026 ausgezeichnet. Die Projekte in Leipheim und Tirschenreuth wurden aus 107 Bewerbungen ausgewählt und erhalten jeweils 25.000 Euro Preisgeld. Die Preisverleihung findet am 26. November in Berlin statt. Die teilt die Stiftung mit.
Das Wiedervernässungsprojekt im Schwäbischen Donaumoos und die „Wilden Weiden Waldnaabaue“ im Landkreis Tirschenreuth wurden für ihre innovativen Ansätze im Naturschutz ausgezeichnet. Beide Projekte verbinden den Schutz von Mooren und Auen mit extensiver Beweidung durch Wasserbüffel und Rinder, um Lebensräume für bedrohte Arten zu erhalten.
Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Stiftungsrats der Heinz Sielmann Stiftung, lobte die Projekte als vorbildlich für die Verbindung von Naturschutz und Landwirtschaft. Die Jury hob die bundesweite Vorreiterrolle und den langfristigen Erfolg der Projekte hervor.













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