01.09.2019 - 08:34 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Bunte Farbtupfer mit klangvollen Namen

Es ist wieder Pilzzeit in der Region. Langsam schieben sich braune, gelbe, rote und violette Köpfchen durch das Moos. Steinpilze und Pfifferlinge kennt fast jeder. Doch es wachsen in unseren Wäldern auch Pilze mit kuriosen Namen.

Sie heißen zum Beispiel Bauchwehkoralle, Grünspanträuschling oder Gelbfüßiger Schmierling. Einige riechen nicht sonderlich intensiv, andere verströmen stellenweise einen modrigen Geruch, den man schon aus einiger Entfernung wahrnimmt. Vom Namen lässt sich übrigens keinesfalls auf Giftigkeit oder Ungiftigkeit schließen.

Die Pilze treten in den unterschiedlichsten Formen auf. Als Röhren- oder Lamellenpilze, als Schlauchpilze, als Becher- oder Bauchpilze, wobei aber der sichtbare Teil nur der Fruchtstand ist, der größte Teil des Pilzes lebt als Myzel in der Unterwelt. Vieles ist zum Teil noch unerforscht, so gibt die Symbiose zwischen Pilz und Baum noch etliche Rätsel auf.

Die zum Teil bizarr anmutenden "Schleimpilze" (Myxogastria) sind eigentlich keine Pilze, sondern bilden nach neuesten Erkenntnissen neben Tieren, Pflanzen und Pilzen ein eigenes Reich: oft mikroskopisch klein, aber doch von außergewöhnlicher Schönheit. Eine Fotopirsch im Steinwald, im Waldnaabtal und all den anderen Waldgebieten des Landkreises Tirschenreuth lohnt sich derzeit fast immer.

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