In China soll die Entwicklung der ländlichen Räume reformiert werden. Deshalb informierte sich eine Delegation aus dem Reich der Mitte bei einer einwöchigen Tour über die Einrichtungen der Ländlichen Entwicklung in Europa, speziell in Deutschland. Neben Berlin, Prag und München stand auch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz in Tirschenreuth auf dem Programm der hochrangigen Mitglieder des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten der Volksrepublik China.
Unter anderem nahmen auch Vertreter verschiedener chinesischer Universitäten am Austausch teil. Behördenleiter Thomas Gollwitzer informierte die Gäste über die Situation im ländlichen Raum Bayerns sowie über die bayerischen Strategien in der Entwicklung.
Gollwitzer betonte, dass die aktive Bürgerbeteiligung gerade bei Flurneuordnungen und Dorferneuerungen einen sehr hohen Stellenwert einnehme. Auf großes Interesse der Zuhörer stieß insbesondere der Sachverhalt, dass in Bayern mit Anordnung eines Verfahrens die Teilnehmergemeinschaft als untere Flurbereinigungsbehörde gegründet wird. Diese besteht aus den Grundstückseigentümern vor Ort und nimmt alle wichtigen Aufgaben im Verfahrensgebiet eigenverantwortlich wahr. Abteilungsleiter Georg Guggenberger vertiefte die Thematik "Ökologie und Biodiversität in der Ländlichen Entwicklung". Er ging besonders auf das Naturschutzrecht sowie den naturschutzfachlichen Ausgleich ein. Die Informationsreise initiierte das Deutsch-Chinesische Landwirtschaftszentrum (DCZ). Dieses ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten der Volksrepublik China.













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