Tirschenreuth
03.03.2026 - 18:26 Uhr

Chor Cantora und Kinderchor Regenbogen begeistern in der Pfarrkirche Hunderte Gäste

Zum ersten Mal veranstalteten die Chöre Cantora und Regenbogen gemeinsam ein Benefizkonzert. Die Sänger und Sängerinnen waren selbst überwältigt vom Zuspruch, den sie dafür bekamen.

„Ich war völlig platt von der Resonanz“, sagt Chorleiterin Petra Klebl-Benk nach dem gemeinsamen Benefizkonzert des Chors Cantora und des Kinderchors Regenbogen. Beide Chöre hatten sich erstmals zu diesem Konzert überreden lassen. Pfarrer Georg Flierl gab ebenfalls sein Einverständnis, weil es sich um eine gute Sache handelte. Der Auftritt der Chöre in der Pfarrkirche Tirschenreuth stieß auf so großes Interesse, dass die Bestuhlung nicht ausreichte. „Viele Gäste waren sogar mit einem Stehplatz zufrieden“, erzählte Petra Klebl-Benk, die den Erwachsenenchor Cantora führt.

Zustande gekommen war dieses Konzert auf Initiative der Hilfsaktion Solidarität, die mit der Bitte auf die Chorleiter zugekommen war, mit dieser Aktion für die Afrikahilfe Spenden zu sammeln. Damit die beiden Chöre harmonieren, wurde im Vorfeld ein halbes Jahr lang ausgiebig geprobt. Der Aufwand hat sich wahrlich gelohnt. Der Kinderchor Regenbogen, geleitet von Kirchenmusiker Florian Löw und Chorleiterin Monika Zeitler, harmonierte geradezu liebevoll mit den Sängern und Sängerinnen des Erwachsenenensembles.

Einstudiert worden war unter anderem modernes kirchliches Liedgut. Nach drei Beiträgen erfuhr das Publikum viel Wissenswertes über die 17 singenden Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren. Nach drei folgenden gemeinsamen Vorträgen stellte sich die Aktion Solidarität vor. Auch über den Erwachsenenchor Cantora wurde das Publikum bestens informiert. Als instrumentalen Beitrag trugen Musiker mit Querflöte und Klavier den „Canon in D“ von Pachelbel vor.

Rührend wurde es am Ende des eineinviertelstündigen Konzertes mit dem von beiden Chören unter anderem gemeinsam gesungenen Lied von Peter Maffay „Ich wollte nie erwachsen sein“. Vom Publikum reichlich belohnt wurden die Sängerinnen und Sänger am Ende mit stehenden Ovationen, der Forderung nach mehreren Zugaben, herzlichem Applaus und der Gewissheit, dass die Benefizveranstaltung 2000 Euro an Spendengeldern für die Aktion Solidarität eingebracht hat.

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