24.11.2020 - 13:30 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Corona-Impfzentrum im Landkreis Tirschenreuth: Suche nach Standort

Momentan werden in ganz Deutschland Corona-Impfzentren geplant und aufgebaut. Wie weit sind dafür die Vorbereitungen im Landkreis Tirschenreuth?

Die Vorbereitungen für die Corona-Impfung laufen auf Hochtouren. Die Landkreis bauen momentan Impfzentren auf.
von Martin Maier Kontakt Profil

Es ist ein sportlicher Zeitplan: Bis 15. Dezember soll in jedem bayerischen Landkreis ein Corona-Impfzentrum entstehen. Um diese Vorgabe zu stemmen, hat sich am Landratsamt Tirschenreuth ein internes Organisationsteam mit mehreren Personen gebildet, „die dieses Thema neben ihrer eigentlichen Arbeit bearbeiten“, schreibt Pressesprecher Wolfgang Fenzl auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien.

Der Ort für das Impfzentrum stehe noch nicht endgültig fest. Noch würden letzte Verhandlungen laufen. Ziel sei, den Standort nächste Woche bekanntzugeben. Dabei gibt es einige Vorgaben zu beachten: Das Gebäude muss gut erreichbar sein und der Ablauf der Impfung muss gesichert sein. Dazu zählen beispielsweise die Patienten-Aufnahme, -Aufklärung, die Impfung selber und das Einhalten der Hygienevorschriften. Details zur IT und Kühlung müssten noch durch die Regierung und Ministerien geklärt werden.

Auch mobile Teams im Einsatz

Was aber schon feststeht: Das Covid-19-Vakzin wird von acht geheimen Verteilzentren bayernweit ausgeliefert und komm tiefgekühlt mit Minus 70 Grad Celsius an. „Vor Ort wird es dann zwischen 2 bis 8 Grad im Kühlschrank gelagert, bis er gespritzt wird. Bei der Temperatur hält er 5 Tage“, dies sagte Manuel Lischka, der stellvertretende Schwandorfer Landratsamt-Pressesprecher, vor einem Tag im Gespräch mit Oberpfalz-Medien.

Im Landkreis Tirschenreuth sind für das Impfzentrum zwei Teams mit jeweils einem Arzt und Unterstützungspersonal eingeplant, die sich am Tag abwechseln. Ein Team ist damit immer einsatzbereit. Zusätzlich sollen bis zu zwei mobile Impfteams täglich zur Impfung in den Heimen eingesetzt werden. Die Koordination und Verwaltung erfolge zentral im Impfzentrum. Auch nicht-mobile Bürger, die sich impfen lassen wollen, sollen voraussichtlich zu Hause besucht werden.

Bis zu 250 Impfungen täglich

Wie viel Mediziner und weiteres Personal zur Verfügung steht, ist noch nicht endgültig abgeklärt. „Erste positive Rückmeldungen stimmen uns jedoch optimistisch“, so Fenzl. Geplant sind täglich bis zu 250 Impfungen.

Zwar sollen die Impfzentren bis Mitte Dezember einsatzbereit sein, das heißt aber nicht, „dass ab diesem Zeitpunkt schon geimpft wird“, erläutert Fenzl. Denn dies sei abhängig von der rechtzeitigen Verfügbarkeit des vom Freistaat zu besorgenden Materials zum Betrieb der Zentren (beispielsweise Software) und von der erstmöglichen Bestellung und Auslieferung der Impfdosen. Zudem gebe es auch noch interne Workshops zur Optimierung der Impfvorgänge.

Im Landkreis Schwandorf steht der Standort des Impfzentrums schon fest

Nabburg
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.