29.11.2020 - 10:01 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

CSU-Kreisverband Tirschenreuth: Bauanträge-Arbeitsgruppe und Zuversicht beim Realschulneubau

MdB Albert Rupprecht stand bei einer virtuellen Zusammenkunft des CSU-Kreisverbandes Rede und Antwort. Viele Ortsvorsitzende und Bürgermeister nutzten die Gelegenheit, mit den Abgeordneten aus Europa, Bund und Land ins Gespräch zu kommen.
von Roman MelznerProfil

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht stand bei einer virtuellen Zusammenkunft des CSU-Kreisverbands Tirschenreuth Rede und Antwort. Dabei berichteten Fraktionssprecher Bernd Sommer und Landrat Roland Grillmeier auch über Kreistagsthemen.

Respekt und Vertrauen

Kreisvorsitzender Tobias Reiß hob laut Mitteilung vor den über 30 Teilnehmern hervor, dass ihm gerade der Kontakt zu den Ortsverbänden an der Basis in Zeiten von Corona besonders wichtig sei. Die Arbeit im Kreistag ist laut Bernd Sommer und Roland Grillmeier von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt. Beim Thema Bauamt wolle der Fraktionssprecher mit dem Landrat und einigen Bürgermeistern eine Arbeitsgruppe einrichten, mit dem Ziel, Bauanträge schneller zur Entscheidungsreife zu bringen. "Wir agieren hier durchaus fördernd als auch fordernd", lud Sommer alle Betroffenen ausdrücklich dazu ein. Man werde sich dabei auch in Richtung München an die Ministerien wenden, "die sich manche kommunale Richtlinie sparen könnten, auf die man vor Ort dann immer reagieren muss".

Zum Thema Pandemie erklärte Grillmeier, dass man im Landkreis deutlich mehr testete als in manch anderer Region, was er nach wie vor als richtig erachte. Er lobte dabei unter anderem auch die geplante "Hausarztschmiede" , woran zusammen mit dem Hausarzt Dr. Peter Deinlein aus Kemnath derzeit gearbeitet werde.

Positive Signale

Beim Realschulneubau in Kemnath war sich Sommer sicher, dass man weiterhin die richtigen Weichen stelle und das Projekt verwirklichen werde. Als Gründe nannte er die hohe staatliche Förderung und das positive Signal aus der Stadt Kemnath.

Albert Rupprecht ging auf die parlamentarische Arbeit in Berlin ein. Die Abläufe seien für alle Parteien schwieriger geworden, da es im Tagesgeschäft pandemiebedingt ständig zu Veränderungen komme. Auf die Pandemie direkt angesprochen, erklärte der Bundestagsabgeordnete wie wichtig es sei, auf einen 7-Tages-Inzidenzwert von unter 50 Personen pro 100 000 Einwohner zu kommen. Erst dann können Nachverfolgungen wieder effektiv durchgeführt werden und somit aus wissenschaftlicher Sicht vertretbare Lockerungen beim Lockdown erfolgen. Anhand eines Schaubildes zeigte er die möglichen Veränderungen dieses Wertes in den nächsten Wochen auf, die je nach Maßnahme unterschiedlich verlaufen und die Wissenschaftler sowie Virologen den Ministerpräsidenten immer vorlegen. Rupprecht freut sich über die Erfolge bei der Impfstoff-Entwicklung, mahnt aber davor, zu glauben, die Pandemie wäre damit schnell erledigt. Es werde noch Monate dauern, bis der Wirkstoff in der Gesellschaft seine Wirkung zeigen werde.

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