10.06.2020 - 11:13 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Eigene Halle für Vereinsutensilien

Einstimmig befürwortete der Bauausschuss die Pläne für eine neue Vereinslagerhalle. Diese soll 370 Quadratmeter groß und mit fünf Garageneinfahrten ausgestattet werden.

Bürgermeister Franz Stahl (Mitte) präsentierte die Baupläne für das Vereinslagerhaus auf einem Tisch inmitten des Rathaussaals, so dass die Bauausschussmitglieder ausreichend Gelegenheit hatten, die Pläne zu sichten.
von Konrad RosnerProfil

Bauantragsteller war die Stadt Tirschenreuth, den Nutzen haben viele Tirschenreuther Vereine. In der vergangenen Bauausschusssitzung der Stadt Tirschenreuth am Dienstagabend beschloss das Gremium einstimmig den Bau einer neue Lagerhalle für das Inventar verschiedener Vereine. Die neue 370 Quadratmeter umfassende Lagerhalle mit insgesamt fünf Garageneinfahrten soll an der Rothenbürger Straße gleich neben den Sozialwohnungen entstehen. In dieser Halle sollen nicht nur Vereinsutensilien ihren Platz finden, auch Mobiliar und Kulissen, die für die Tirschenreuther Passion benötigt werden, wie etwa der Felsen, sollen dort gelagert werden.

Fünf Bauanträge genehmigt

Insgesamt fünf Bauanträge standen auf der Agenda. Bei jedem neuen Antrag kam Bewegung in den Saal, denn die Pläne wurden nicht herumgereicht, sondern auf einem Tisch in der Mitte aufgelegt. In Kleingruppen sichteten die Ausschussmitglied die Pläne. Einstimmig wurde der Tekturplan für den Umbau und Erweiterung eines bisherigen Personalwohnhauses in der St.-Peter-Straß genehmigt. Statt den bisherigen zwei Penthouse-Wohnungen sollen im oberen Bereich des Dachgeschosses sechs kleinere Eigentumswohnungen entstehen. Ebenso keine Einwände gab es gegen den Neubau eines Betriebsgebäudes mit Betriebsleiterwohnung und Doppelgarage in der Heisenbergstraße. Befürwortet wurde auch die Tektur zum Neubau eines Zweifamilienhauses mit Doppelgarage im Narzissenweg in Wondreb. Aus dem bestehenden Einfamilienhaus wird nun ein Zweifamilienhaus, wobei sich an der Grundstruktur des Hauses nichts ändern werde, so Bürgermeister Franz Stahl. Positiv stand der Bauausschuss auch einer Bauvoranfrage eines Ehepaars gegenüber: Am Wohnhaus in der Egererstraße soll ein Anbau entstehen. Zudem möchte ein Wondreber in Tirschenreuth ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage errichten.

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Corona im Klärwerk nicht messbar

Konrad Schedl (Grüne) fragte nach, ob es stimme, dass anhand der Fäkalien im Klärwerk feststellbar sei, ob die Coronavirus-Verbreitung ansteige oder sinke. Dr. Michael Rüth (CSU) bemerkte, dass dies wohl wissenschaftlich möglich sei, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt seien. Doch dies sei aktuell noch nicht der Fall.

Positiv bewertete Bürgermeister Stahl ein Anliegen von Conny Zant (CSU). Er fragte im Namen des Alpenvereins nach, ob es möglich sei, an der neuen Kletterhalle ein Werbebanner des Vereins anzubringen.

Keine längere Parkzeit

Alfred Scheidler (CSU) regte an, die Parkzeit am Marktplatz zumindest in Teilbereichen von bisher einer Stunde auf zwei Stunden zu verlängern. Er sei von Besuchern des Fitnessstudios und von Patienten, die Arzttermine hatten, darauf angesprochen worden. Franz Stahl entgegnete, dass eine Ausweitung nicht machbar sei: "Halbe-halbe geht nicht, es kann nur eine einheitliche Lösung geben." Zudem betonte er, dass die Geschäftsinhaber am Marktplatz nur eine einstündige Parkdauer wollten, auch in Hinblick auf die Fluktuation. Autofahrer, die länger parken wollen, sollten auf zentrumsnahe Parkplätze ausweichen, dies gelte vor allem für die Besucher des Fitnessstudios.

Huberth Rosner (CSU) monierte, das einige Geräte am Trimm-Dich-Pfad für kleine Sportler zu hoch seien. Bürgermeister Franz Stahl entgegnete schmunzelnd, dass die Sportgeräte alle abgenommen seien. Da könne man nichts machen.

Auf diesem Gelände an der Rothenbürger Straße gleich neben den Sozialwohnungen solle die neue 370 Quadratmeter große Lagerhalle für die Vereine entstehen.
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