02.12.2020 - 12:57 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Einblick in die „interkonfessionelle Sterbebegleitung“

Dozentin Ute Böhm
von Externer BeitragProfil

Zu einer Fortbildung hatte kürzlich der ambulante Hospizverein des Caritas-Kreisverbands Tirschenreuth die ehrenamtlichen Mitarbeiter eingeladen. Die 15 Hospizbegleiter beschäftigten sich laut Mitteilung unter Anleitung von Referentin Ute Böhm mit dem Thema „interkonfessionelle Sterbebegleitung“.

Hintergrund: Bei der Begleitung Sterbender sind Hospizbegleiter immer häufiger mit Menschen aus anderen Kulturkreisen konfrontiert, deren Einstellungen, Werte und religiöse Praktiken sich von denen des Begleiters unterscheiden. Insbesondere der Umgang mit Sterbenden unterschiedlicher Glaubensrichtungen erfordert vom Begleiter ein hohes Maß an Wissen und Interesse sowie die Bereitschaft zu Empathie und Toleranz, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden.

Jede Kultur und Religion definiert ihr Verhältnis zu Leben und Tod und gibt dem Umgang mit dem Sterben spezifische Ausdrucksformen. Verschiedene religiöse Perspektiven zu Leben und Tod, zu Ernährung und Körperpflege, zu Schmerzerleichterung und Sterbebegleitung, zu Ritualen, zu Trauer und Weiterleben sind hier zu berücksichtigen.

Tieferen Einblick bekamen die Teilnehmer in das Judentum und den Islam. Das Thema soll auch noch auf weitere Religionen ausgeweitet werden.

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