22.10.2018 - 13:39 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Fachleute aus Polen im Land der 1000 Teiche

Die gute Arbeit im "Land der 1000 Teiche" spricht sich herum - mittlerweile bis nach Polen. Eine Delegation aus dem polnischen Teichwirtschaftsgebiet Opolszczyzna war im Landkreis unterwegs, um sich Anregungen zu holen.

Die Besichtigungstour startete am Museumsquartier (Bild). Danach begleiteten Jola Glasner und Fabian Polster (von links) die Gäste aus Polen auf ihrer Erkundungstour durch den Landkreis.
von Werner RoblProfil

Die gute Arbeit im "Land der 1000 Teiche" spricht sich herum - mittlerweile bis nach Polen. Eine Delegation aus dem polnischen Teichwirtschaftsgebiet Opolszczyzna war im Landkreis unterwegs, um sich Anregungen für die eigene Arbeit zu holen.

Fabian Polster von der Arge Fisch hieß die Besuchergruppe im Garten des Museumsquartiers willkommen, Jola Glasner übersetzte seine Worte ins Polnische. Der Besuchsplan, den sich die 40-köpfige Delegation vorgenommen hatte, war ebenso lehrreich wir umfangreich. Natürlich gehörten auch Exkursionen zu den Teichhöfen dazu.

"Wir als Fischwirtschaftsgebiet Tirschenreuth haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen", erinnerte Polster an die zurückliegende Konferenz europäischer Fischwirtschaftsgebiete, deren Ausrichter die Oberpfälzer Arge Fisch im November war. Der Besuch der polnischen Delegation war ein Ergebnis dieser Tagung. Die Osteuropäer waren dabei auf das Stiftland aufmerksam geworden, wollten noch mehr wissen und nahmen die Einladung der Arge Fisch an, den Fachleuten aus Polen die Teichwirtschaft und deren Betriebe näher vorzustellen.

Nach einer Führung durch den Fischhofpark- und das Fischereimuseum führte Arge-Vorsitzender Thomas Beer (Kleinsterz) die Gäste bei einer Wanderung durch die Waldnaabaue, war. Auch eine Rundfahrt zu verschiedenen Fischweihern stand auf dem Programm. Im Fokus der Gespräche stand dabei auch die traditionelle Produktion und die Probleme mit Bibern, Ottern und Kormoranen, mit denen die Teichwirte derzeit zu kämpfen haben. Eine geführte Tour auf dem "Phantastischen Karpfenweg" in Kemnath, folgte am zweiten Besuchstag. Danach schloss sich ein Abstecher ins "schönste Fischerdorf Altbayerns", nach Kornthan, an, wo alljährlich die Karpfenkirchweih Tausende Besucher anlockt.

Zu Fuß erreichte die Gruppe das benachbarte Muckenthal. Dort stellte Klaus Bächer seinen Betrieb und seine Teichlandschaft vor. Besichtigt wurde zudem der Beispielsbetrieb in Wöllershof. Bei einem abschließenden Essen führte der Schönfichter Hans Klupp umfassende Gespräche mit Vertretern von Verbänden und anderen, die an der Teichwirtschaft teilhaben.

Fabian Polster von der Arge Fisch hatte den Besuch vorbereitet. "Weitere Gruppen werden im kommenden Jahr eingeladen", ließ Polster wissen.

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