Tirschenreuth
10.10.2022 - 13:12 Uhr

Fahrradklima-Test im Landkreis Tirschenreuth

Ab sofort können Radfahrer wieder das Fahrradklima vor ihrer Haustür bewerten, auch im Landkreis Tirschenreuth. Hier ist der Vizinalbahnradweg zu sehen. Archivbild: tr
Ab sofort können Radfahrer wieder das Fahrradklima vor ihrer Haustür bewerten, auch im Landkreis Tirschenreuth. Hier ist der Vizinalbahnradweg zu sehen.

Ab sofort können Radfahrer wieder das Fahrradklima vor ihrer Haustür bewerten. Dabei wird dieses Mal ein besonderer Fokus auf den ländlichen Raum gelegt, denn dort gibt es viel Potenzial für den Radverkehr und einen hohen Nachholbedarf beim Infrastrukturausbau. Landrat Roland Grillmeier ruft in einer Pressemitteilung die Bürger auf, bis Ende November zahlreich an der Abstimmung teilzunehmen.

„Auch im ländlichen Raum wollen wir einen nachhaltigen und klimafreundlichen Straßenverkehr, von dem alle Einwohner des Landkreis Tirschenreuth profitieren. Dabei setzen wir auch auf das Fahrrad und haben in den vergangenen Jahren unser Radwegenetz massiv ausgebaut", wird der Landrat zitiert. Um weitere Maßnahmen anzustoßen, sei man auf die Rückmeldungen der Bürger angewiesen. Daher bittet er die Bevölkerung, sich ein paar Minuten Zeit für die Umfrage auf www.fahrradklima-test.de zu nehmen. Organisator ist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). „Wir im Landkreis unterstützen alle Überlegungen zu mehr Fahrradfreundlichkeit. Bei jeder Ausbaumaßnahme aller Straßenarten wird im Landkreis Tirschenreuth immer geprüft, wie Radwege integriert werden könnten und in den vergangenen Jahren konnten bei uns dementsprechend auch viele neue Radwege angelegt werden“, so Grillmeier.

2020 bewerteten knapp 230.000 Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit in über 1.000 Städten und Gemeinden. Wegen zu weniger Teilnehmer im Landkreis Tirschenreuth konnte bei der Befragung im Jahr 2020 keine Bewertung erzielt werden.

Der ADFC-Fahrradklima-Test fragt in 27 gleichbleibenden Formulierungen die Fahrradfreundlichkeit vor Ort ab. Dazu kommen dieses Jahr fünf Zusatzfragen, die besonders auf die Bedürfnisse von kleineren Orten im ländlichen Raum abzielen. Dabei geht es darum, ob zentrale Ziele wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder Arbeitsstätten mit dem Fahrrad gut erreichbar sind, wie sicher sich die Wege in die Nachbarorte anfühlen, ob für Pendler Fahrradparkplätze an Bahnhöfen vorhanden sind und um die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2023 vorgestellt.

 
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