"Eine Wahnsinnsleistung", resümierte Bürgermeister Franz Stahl beim Dankeschön-Essen für die Helfer beim Ferienprogramm der Stadt. Rund 3000 Stunden haben Tirschenreuther Vereine, Kommunalpolitiker und privat Engagierte in diesem Sommer für die Kinder und Jugendlichen eingebracht.
Zur abschließenden Veranstaltung der Stadt kamen viele Helfer ins FC-Sportheim und ließen sich zum Dank eine Brotzeit schmecken. Im Rückblick war von 44 Veranstaltungen mit 1000 Kindern die Rede. Angeboten wurde ein kunterbuntes Ferienprogramm. In diesem Jahrhundertsommer konnten zum Beispiel die Kinder aus Rosall in ihr eigenes Freibad gehen, das die Freiwillige Feuerwehr organisiert hatte. Mit dem Handballclub wurde gezeltet wie im Wilden Westen. Die Arbeiterwohlfahrt zeigte den Kindern, wie aus alten Shampooflaschen tolle Boote entstehen. Und wer schon immer mal Fliegen, Angeln oder Aikido ausprobieren wollte, war nirgends besser aufgehoben als in Tirschenreuth.
Von der programmatischen Vielfalt war auch Bürgermeister Stahl begeistert: "Unter dem Motto 'Raus aus der Schule und ab in die Ferien' haben Sie fast 1000 Kindern unvergessliche und abwechslungsreiche Hochsommertage ermöglicht. Dafür ein herzliches Dankeschön!" Als besonderes Highlight hatte der Sport- und Jugendbeauftragte der Stadt Tirschenreuth, Huberth Rosner, eine Fanfahrt zum Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Frankreich organisiert. "Es war das erste Aufeinandertreffen zwischen altem und neuem Weltmeister und ein unvergesslicher Tag", blickte Rosner zurück und dankte den Fußballsparten von ATSV und FC Tirschenreuth sowie der Verwaltung in der Tourist-Information. "Alle haben reibungslos Hand in Hand gearbeitet und so 112 Kindern diesen einmaligen Fußballabend in München ermöglicht."
"Das Ferienprogramm ist nach wie vor ein Renner", urteilte Franz Stahl mit Blick auf die Statistik. Buben (51 Prozent) und Mädchen (49 Prozent) waren gleichermaßen interessiert. Die meisten Anmeldungen kamen aus der Altersstufe 7 bis 11 Jahre. Am beliebtesten waren Pferdefreizeit (ATSV), Fußball (FC & ATSV), Erste Hilfe (BRK) und ein Kinderfrühstück der evangelischen Kirchengemeinde. Natürlich wurden auch zahlreiche Ausflugsfahrten geboten: Nach Frankreich (Amitié), Grafenwöhr (Jugendrat) oder in den Nürnberger Zoo (Landfrauen).
Auch im Sommer 2019 soll es ein Ferienprogramm geben. Weil das aber zeitlich noch recht weit weg ist, wies Franz Stahl darauf hin, dass die Stadt in Kooperation mit der Agentur "Learning Campus" zu Ostern und Pfingsten ein je einwöchiges Feriencamp für 165 Euro anbieten und für Kinder aus der Kommune 65 Euro Förderung dazugeben würde.














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