In nur 500 Stunden, die in fünf Monaten absolviert werden mussten, haben neun von zehn Migranten nicht nur Fachdeutsch gelernt, sondern ihr Wissen auch in einer schweren Abschlussprüfung schriftlich und mündlich dokumentiert. Die Pädagogische Mitarbeiterin der Kolping Berufshilfe unterrichtete auch diesmal wieder Migranten aus der halben Welt. Unter den Kursteilnehmern befanden sich Syrer ebenso wie Männer und Frauen aus Äthiopien, Eritrea, Polen, Bulgarien und Moldawien. Stefanie Ohle betont, dass alle vorbildlich mitgearbeitet haben und sehr diszipliniert an ihre Lernaufgaben herangegangen seien. „Mit der bestandenen Prüfung haben sie gute Chancen auf einen Job in Deutschland“, freut sie sich über die Erfolge ihrer Arbeit. Die Migranten haben eine Arbeitserlaubnis und werden sich nun je nach ihren persönlichen Neigungen um ein Studium, eine Berufsausbildung oder einer Anstellung in einem Betrieb bemühen. Beim B2-Kurs geht es darum, in wenigen Monaten die deutsche Sprache nicht nur für den Alltag, sondern fürs Berufsleben zu erlernen. Ziel ist es, bei der Prüfung unter anderem zwei formelle E-Mails in deutsche Sprache verfassen zu können. „Dabei muss nicht nur die Grammatik richtig sein. Die Inhalte müssen erkannt werden, es bedarf viel Allgemeinwissen über Deutschland und die Teilnehmer müssen das, was sie schreiben, auch verstehen“, so Stefanie Ohle. Nach einer zweistündigen schriftlichen Prüfung mussten die Absolventen auch einen mündlichen Test bestehen. Bevor Stefanie Ohle und Karin Heinnecke ihre Schülerinnen und Schüler in ein hoffentlich erfolgreiches Berufsleben in der neuen Heimat Deutschland entließen, wurde die bestandene Prüfung gemeinsam gefeiert.
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