25.11.2019 - 13:45 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Grundsätzlich keine Probleme

Die Stadt bleibt bei ihrem ambitionierten Ziel: Der neue Altstadt-Kindergarten soll bis September 2020 fertig werden. Jetzt muss zunächst der Bebauungsplan die entscheidende Hürde nehmen.

Auf dem Gelände für den neuen "Altstadt-Kindergarten" tut sich etwas. So wurden am Freitag von Stadtmitarbeitern die Büsche und Bäume entfernt. Bereits im September kommenden Jahres soll der neue Kindergarten fertig werden. Zunächst muss der Bebauungsplan die entscheidende Hürde nehmen.
von Werner Schirmer Kontakt Profil

Bei der Stadtratssitzung am Donnerstag gab sich Bürgermeister Franz Stahl aber durchaus zuversichtlich. Immerhin hätte eine erste Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden keine "grundsätzlich problematischen Dinge" aufgezeigt. Auch Bohrungen, die auf dem Gelände zwischen Ringstraße und Großparkplatz vorgenommen wurden, hätten keine Bedenken ergeben. Und der Hinweis des Wasserwirtschaftsamtes auf das Überschwemmungsgebiet wollte Stahl nicht beunruhigen. Hier werde sich wohl auf ein einmaliges Ereignis in 100 Jahren bezogen, gab sich auch Manfred Zandt (Freie Wähler) unaufgeregt.

Im Januar erste Aufträge

Peter Gold (CSU) verwies auf das sportliche Ziel der Fertigstellung zum nächsten Kindergartenjahr. "Wir werden im September auf jeden Fall den Betrieb aufnehmen, in welcher Art und Weise und in welchem Gebäude ist noch offen", merkte Stahl dazu an, gab sich aber zuversichtlich, dass der Bau bis dahin fertiggestellt werde. Im Januar sollten schon die ersten Aufträge vergeben werden. Karl Berr (Wählergemeinschaft Umwelt) wollte sich dem Neubau nicht verschließen, wünschte aber weiterhin eine Ausführung in Massivbauweise. Gerade im Herbst und Winter sei es in dem Gebiet an der Altstadt neblig und feucht, begründete Berr die Ziegelbauweise. Eine Ansicht, der sich der Stadtrat nicht anschließen wollte. In der vorgefertigten Holzbauweise erkannte Stahl auch eine sehr ökologische Ausführung. Einstimmig billigte der Stadtrat den überarbeiteten Entwurf des "Bebauungsplanes mit integrierter Grünordnung für die Gemeinbedarfsfläche Kindergarten Altstadt Südwest" und die öffentliche Auslegung.

Überschuss bei Stadtwerken

Als erfreulichen Punkt konnte Franz Stahl dem Stadtrat auch den Jahresabschluss der Stadtwerke aus 2018 vorlegen. In dem Abschluss finden sich nämlich eine Bilanzsumme von rund 9,4 Millionen Euro und ein Gewinn von rund 90 000 Euro. "Eigentlich hatten wir mit einem Minus von rund 36 000 Euro gerechnet", freute sich der Bürgermeister über das positive Ergebnis. Der Gewinn aus 2018 wird auf die Rücklagen gebucht. Damit war der Stadtrat einverstanden.

Neues Feuerwehrfahrzeug

Unter dem Punkt Bekanntgaben konnte der Bürgermeister eine gute Nachricht an die Feuerwehr Lengenfeld weitergeben. So sei die Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs genehmigt worden, Kosten rund 131 500 Euro. Die Finanzierung erfolge im nächsten Haushalt. Für den städtischen Bauhof wird ein Multifunktionsfahrzeuges BOKI HY 1352 für 125 000 Euro angekauft. Das Altfahrzeug werde für rund 9000 Euro von der Sparkassen-Leasing erworben. Die Finanzierung erfolge noch aus Mehreinnahmen aus 2019. Ebenfalls angekauft würde eine Hubarbeitsbühne (Steiger) zum Restwert von 14 391 Euro.

Überraschung für Beer

Bei den Antragen bei der Stadtratssitzung erlebte Karl Berr (Wählergemeinschaft Umwelt) eine Überraschung - nämlich einen sehr entgegenkommenden Bürgermeister. Berr wünschte einen Architekten-Wettbewerb zum Luitpoldkino. "Aber gerne", grinste Franz Stahl. Denn diesen Wettbewerb hätte der Stadtrat bereit genehmigt, erinnerte Stahl den Stadtrat.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.