17.09.2019 - 14:44 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Hundekot am Rosenkranzweg

Mit viel Mühe haben die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Tirschenreuth den Rosenkranzweg hergerichtet. Besonders ärgert sie, dass Hundehalter den Platz als Hundeklo missbrauchen.

Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins kümmern sich um die Pflege des Rosenkranzweg. Bei der jüngsten Aktion ärgerte sie vor allem der viele Hundekot in den Anlagen.
von Autor HÄProfil

Das Thema Hundekot ist wohl in jeder Stadt allgegenwärtig. Sehr viele Hundebesitzer sind beim Gassi-Gehen mit ihren Vierbeinern aber sehr vernünftig und nehmen ihre Tütchen für den Notfall mit. Aber ein scheinbar nicht geringer Teil der Hundebesitzer bleiben bei der alten Methode: einfach alles Liegenlassen. Besonders unangenehm ist es, wenn Plätze betroffen sind, wo viele Fußgänger und vor allem Kinder unterwegs sind.

Der Obst- und Gartenbauverein Tirschenreuth hat vor Jahren in Eigenregie ein besinnliches Plätzchen geschaffen, den Rosenkranzweg. Eine Oase der Ruhe und Entspannung ist das Gelände zwischen dem Hauptportal der Stadtpfarrkirche und der Ringstraße geworden. Der Verein hat viel Zeit und Geld investiert. Die Einweihung mit kirchlichem Segen fand im Juni 2017 statt, die Vorarbeiten begannen schon ein Jahr vorher. Die Vereinsmitglieder mit der Vorsitzenden Gabriel Laubert haben sich zusätzlich zur Pflege und Instandhaltung des Rosenkranzweges verpflichtet. Entsetzt mussten sie in diesen Tagen bei Pflegearbeiten feststellen, dass ihr mit so viel Liebe und Einsatzbereitschaft geschaffenes Kleinod über weite Teile als Hundeklo missbraucht wurde.

Gabriele Laubert, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins ist empört über diese anrüchige Sache. "In allen Beeten war die Hinterlassenschaft der Hunde verteilt, Blumen teilweise ausgescharrt." In einer Ecke der Anlage sei es besonders schlimm gewesen. "Ich weiß nicht, ob ich künftig noch Vereinsmitglieder bekomme, die sich für die Beseitigung dieser Sauerei zur Verfügung stellen", ergänzte die Vorsitzende. Bleibt am Ende nur noch die eindringliche Bitte an die Hundehalter, sich in der Anlage korrekt zu verhalten und die Hinterlassenschaft ihre vierbeinigen Lieblinge korrekt zu entsorgen. Andernfalls sieht sich der Verein außerstande, die Anlage so zu pflegen, wie es der Besucher wünscht.

Haufenweise Häufchen: Für die Pflege des Rosenkranzweges wird von den Mitgliedern des Gartenbauvereins viel abverlangt.
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