Tirschenreuth
26.04.2019 - 14:07 Uhr

Kaum Kritik

Weiter investieren und konsolidieren ist der Plan von Bürgermeister Franz Stahl. Im Haushalt stehen ihm dafür fast 40 Millionen Euro zur Verfügung.

Hinter einer Steinfassade verschwindet derzeit die Rampe an der alten Polizei. Eine weitere Rampe an der Lehnerstraße würde es nicht brauchen, kritisiert Karl Berr die Ausgaben im Haushalt. Bild: ws
Hinter einer Steinfassade verschwindet derzeit die Rampe an der alten Polizei. Eine weitere Rampe an der Lehnerstraße würde es nicht brauchen, kritisiert Karl Berr die Ausgaben im Haushalt.

Der Kurs des Bürgermeisters wird von einer breiten Mehrheit mitgetragen. Einzig Karl Berr (Wählergemeinschaft Umwelt) hat nach den langen Vorträgen in der Haushaltssitzung des Stadtrates seine Zustimmung verweigert. Dabei wollte Berr am Donnerstag nicht das Gesamtwerk infrage stelle. Allein einige Punkte störten den WU-Stadtrat. So etwa kritisierte er die Rampe am Ende der Lehnerstraße, für die rund 200 000 Euro aufgewandt werden. Gerade mal 20 Meter entfernt würde an der alten Polizei mit großem Aufwand eine weitere Rampe entstehen. Deshalb bräuchte es die Ausgaben an der Lehnerstraße nicht. Auch blieb Berr seiner Position als Storchen-Schützer treu und wandte sich weiter gegen das kleine Baugebiet am Fischhof.

In dem neuen Haushalt sind im Verwaltungsteil (25,4 Millionen Euro) wieder die Kreisumlage mit rund 6,2 Millionen Euro sowie die Personalausgaben mit fast 5,4 Millionen die bedeutendsten Ausgabeposten. Bei den Einnahmen wird wieder mit elf Millionen an Gewerbesteuer kalkuliert. Millionen an Investitionen finden sich im Vermögenshaushalt (14,5 Millionen Euro), darunter die Schlussrate für das Feuerwehrhaus in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Die Schulden der Stadt sollen um rund 1,5 auf 6 617 600 Euro sinken.

 
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