30.10.2019 - 12:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Kein Sieg, aber ein Erfolg

Ein paar Worte mit Hansi Hinterseer und viel Aufmerksamkeit für die Karlsbader Hütte: Nach der Teilnahme an der Sendung „9 Plätze - 9 Schätze“ haben sich auch die Mitglieder des DAV der Sektion Karlsbad aus Tirschenreuth wie Sieger gefühlt.

Bei der Präsentation der Karlsbader Hütte bei der Sendung "9 Plätze - 9 Schätze" durften auch (von links) Herbert Schertler, Werner Schmidt und Gottfried Haas bei der Tiroler Delegation dabei sein. Angeführt wurde sie von der Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (Zehnte von links).
von Werner Schirmer Kontakt Profil

Die österreichische Sendung "9 Plätze - 9 Schätze" lockt wieder eine Million Zuschauer vor den Fernseher. So auch am 26. Oktober, der im Nachbarland Nationalfeiertag ist. Mit dabei unter den regionalen Schätzen war diesmal die Karlsbader Hütte in den Lienzer Dolomiten. Das Haus auf 2260 Metern Höhe gehört der Sektion Karlsbad des Deutschen Alpenvereins, und die ist in Tirschenreuth zu Hause.

Treffen mit Hansi Hinterseer:

Tirschenreuth

Die Ehre, für den Wettbewerb der schönsten Plätze Österreichs ausgewählt worden zu sein, kam für die Besitzer aus Nordbayern überraschend. Der Osttiroler Tourismusverband setzte die DAV-Sektion vor kurzem davon in Kenntnis. Und er übermittelte gleich die Einladung, für den Besuch der Fernsehaufzeichnung einige Vertreter zu schicken. Zu Vorsitzenden Gottfried Haas gesellten sich noch Werner Schmidt und Herbert Schertler, die sich am Samstag zur Fahrt nach Wien aufmachten. Im ORF-Studio waren die Tirschenreuther dann live dabei.

Journalistin Katharina Kramer (rechts) hatte den Beitrag über die Karlsbader Hütte verfasst, im Bild mit Hüttenwirtin Edith Trembler.

Einladung für Hansi Hinterseer

Dabei mussten die Delegationen aus den neun Bundesländern Österreichs, immerhin über 200 Personen, in einem separaten Studio Platz nehmen. Per Einspielungen wurden Interviews und vor allem die Begeisterung der Gäste übertragen und in die Live-Sendung eingespielt. Und das Zusammenspiel funktionierte auch umgekehrt: Nach dem offiziellen Ende der in Österreich überaus populären Sendung wechselten Moderatoren und Fernsehstars zur Fangemeinde und sorgten nicht nur für zahlreiche Fotos mit den Fans. Zu den Stars des Fernsehabends gehörte natürlich Hansi Hinterseer, erfolgreicher Skisportler, Schlagersänger und Schauspieler. Hinterseer war als Pate für die Präsentation der Karlsbader Hütte ausgewählt worden. Klar, dass Gottfried Haas und die Hüttenwirte den prominenten Österreicher gleich zu einem Besuch der Karlsbader Hütte eingeladen haben. Und Hinterseer war einem Ausflug in die Lienzer Dolomiten nicht abgeneigt.

Dabei wird nicht allein der Besuch des österreichischen Superstar zur Bekanntheit der DAV-Hütte weiter beitragen. Allein die Präsentation in der beliebten Sendung "9 Plätze - 9 Schätze" wird einen gehörigen Image-Schub garantieren, erfuhren die Tirschenreuther im Gespräch mit den Vertretern der weiteren Delegationen. Immerhin haben eine Million das außergewöhnliche Ausflugsziel in Osttirol kennen gelernt.

Hervorragende Stimmung herrschte im ORF-Studio, dafür sorgten auch die "Goaslschnalzer".

Teilnahme schon ein "Sieg"

Im Filmbeitrag wurde von der Journalistin Katharina Kramer nicht nur die Karlsbader Hütte, sondern auch die umgebende Bergwelt eindrucksvoll dargestellt. Gereicht für den Sieg hat es aber nicht, der ging heuer an den Lünersee in Vorarlberg. Doch allein die Teilnahme als Landessieger für Tirol wird schon als großer Erfolg bewertet. Kein Wunder, dass sich neben den Tirschenreuthern auch die Bürgermeisterin aus Lienz, Elisabeth Blanik, und ihr Kollege aus Tristach, Markus Einhauser, alle als Sieger fühlen.

Interviews und Auftritte

Und die Begeisterung der Delegationen aus den Bundesländer haben Haas, Schmidt und Schertler, während der gesamten Sendung erfahren dürfen. Jeweils mit musikalischer Begleitung sowie landestypischer Verpflegung waren die Abordnungen ins Studio eingezogen. Interviews, Auftritte oder "Goaßlschnalzer" sorgten für beste Stimmung. Dazwischen konnte auch Gottfried Haas, der in Österreich eher als Obmann seine Sektion vertrat, viele Kontakte zu Behördenvertretern knüpfen. Und gerade die persönliche Bekanntschaft wird bei den Nachbarn hoch geschätzt.

Am Ende hat den Tirschenreuthern ihr "Auftritt" in Wien sehr gut gefallen. So gut, dass die Nordbayern bei der Backstage-Party mit zu den letzten Gästen gehörten.

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