Kirchenraub im Stiftland scheint geklärt

Tirschenreuth
21.11.2022 - 14:21 Uhr

Die Polizei glaubt, die Täter für einen Opferstockaufbruch und die versuchte Plünderung eines Grablichtautomaten in Bärnau gefunden zu haben. Sie schreiben die Fälle zwei durchreisenden Männern zu.

Zwei Tatverdächtige ermittelten Beamte der Polizeiinspektion Tirschenreuth im Zusammenhang mit Einbruchsdelikten.

Die Polizeiinspektion Tirschenreuth war im Laufe des Jahres wiederholt mit Aufbrüchen und Einbruchsversuchen an Scheunen, Gartenhäuschen und Opferstöcken in kirchlichen Einrichtungen konfrontiert. "Eigentumsdelikte dieser Art beunruhigen die Bevölkerung über das normale Maß hinaus und fordern einen erhöhten Ermittlungsansatz bei der Polizei", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Unter diesen Delikten war auch ein Opferstock-Aufbruch im Juni in der Steinbergkirche in Bärnau. Hier war Gesamtschaden in Höhe von etwa 185 Euro entstanden. Die Beute lag bei schätzungsweise 35 Euro.

Im September dieses Jahres wollte ein bislang unbekannter Täter den am Friedhof in Tirschenreuth aufgestellten Grablichtautomaten mit einer Gerüststange aufhebeln und das darin befindliche Münzgeld entwenden. Es entstand geschätzter Sachschaden in Höhe von 500 Euro. An das Bargeld kam der Langfinger nicht heran. Die Gerüststange und einen Schraubenzieher ließ der Täter am Tatort auf dem Gottesacker zurück.

Nun vermeldete die Polizei Tirschenreuth die Ermittlung zweier Tatverdächtiger. Beide Fälle hatten demnach nichts miteinander zu tun. Es handelt sich bei den mutmaßlichen Tätern um zwei, wie es heißt, "durchreisende Männer im Alter von 38 und 43 Jahren". Beide sind nicht im Landkreis Tirschenreuth wohnhaft und dennoch für die Polizei keine Unbekannten. "Sie sind in der Vergangenheit bereits wegen gleich gelagerter Delikte in Erscheinung getreten", so Polizeihauptkommissar Andreas Sennert.

In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei erneut an die Bevölkerung, verdächtige Wahrnehmungen zu jeder Tages- und Nachtzeit telefonisch mitzuteilen.

 
 

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