24.04.2019 - 12:01 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Modernes Krankenhaus

Krankenhausleiterin Claudia Kost berichtet beim Besuch des CSA-Ortsverbands Tirschenreuth von vielen positiven Nachrichten. Dabei fällt auch der Blick auf die neue Notaufnahmen.

Eine kleine Gruppe des CSA-Vorstand um Vorsitzenden Huberth Rosner (Zweiter von rechts) ließ sich von Krankenhausleiterin Claudia Kost (rechts) die neue Notaufnahme zeigen.
von Ulla Britta BaumerProfil

Kost hob die vielen Neuheiten hervor, die es derzeit am Kreiskrankenhaus gibt. Immerhin haben die Kliniken Nordoberpfalz aktuell 30 Millionen Euro in Tirschenreuth investiert.

So soll der bisher unscheinbare, vom Parkplatz aus erreichbar Eingang umgestaltet werden. Seit das Ärztehaus fertig ist, werde dieser Eingang immer mehr frequentiert. Dem werde mit einem neuen, ansprechend repräsentativen Eingangsportal als zweiten Haupteingang Rechnung getragen.

Stolz war die Krankenhausleiterin auf die neue Notaufnahme. Die Gäste durften einen Blick hineinwerfen und waren schwer beeindruckt. Wenn die letzten Bauarbeiten getätigt sind, hat sich der Bereich um das dreifache vergrößert. Mit einer Luftaufnahme zeigte die Kost, wie groß das Gesamtareal mit den Gebäuden nun geworden ist.

Erfreuliches berichtete sie zudem von den Hebammen. Mangel bestünde in Tirschenreuth nicht. "Durch das Engagement von Dr. Anton Scharl sind jetzt die Hebammen aus Amberg eingebunden", erklärte Kost. Damit werde das Tirschenreuther Krankenhaus durchwegs täglich 24 Stunden lang von einer der elf Hebammen betreut. "Das steht auf sicheren Füßen. Wenn eine Hebamme krank wird oder aufhört, sind immer noch genügend da."

Mit etwa 400 Geburten hätten sich die Zahlen in Tirschenreuth gut eingependelt. Zur Frage, warum Tirschenreuth keine Kernspintomographie bekomme, sagte Kost, es seien Bemühungen im Gang gewesen und man habe alle Voraussetzungen erfüllt. "Nur hätte uns das eine Million Euro gekostet." Das sei nicht machbar, zumal es keine Fördermittel dafür gebe.

Besonders stellte die Krankenhausleiterin die Endoprothetik heraus, die weit über die Kreisstadtgrenzen einen guten Ruf habe. In Kürze werde die Abteilung von Professor Dr. Alexandra Barthmann auch wieder als Zentrum arbeiten können, dies läge nur am zweiten Arzt, dessen Qualifikation dafür bald abgeschlossen sei.

CSA-Vorsitzender Huberth Rosner bedankte sich bei Claudia Kost für das ausführliche Referat und die kleine Führung mit einem Geschenk. Er meinte, im Landkreis könne man sich glücklich schätzen, noch ein solches Krankenhaus wie Tirschenreuth zu haben. Die sei in anderen Bundesländern längst nicht mehr selbstverständlich, wo nur große Kliniken in den Ballungszentren vorzufinden seien. "Aber es ist nicht alles zu halten, wie es einmal war", warb Rosner bei der Bevölkerung für Verständnis für Entscheidungen, die nicht jedem gefallen würden.

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