21.10.2018 - 15:30 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Monatswallfahrt Pater Gabriel Heinzelmann

Anführer der 378. Monatswallfahrt für die Kirche Mairä Himmelfahrt in Tirschenreuth war Pater Gabriel Heinzelmann aus dem Heiligtum der „Frau aller Völker“.

Den Gottesdienst anlässlich der 378. Wallfahrt für die Kirche zelebrierten (von links) Stadtpfarrer Georg Flierl, Kaplan Paul Gebendorfer, Pater Gabriel Heinzelmann, Pater Klaus Kniffki.
von Externer BeitragProfil

Stadtpfarrer Georg Flierl begrüßte Pater Gabriel Heinzelmann als Anführer der Wallfahrt im Oktober. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Christine Kohl an der Orgel und gesanglich von Wilhelm Heidtmann. Bei seiner Predigt ging Pater Heinzelmann mit dem Mikrofon auf die Gläubigen zu, denn die Priester seien für das Volk geweiht. Er selbst war in der Mission tätig. Dort müssten die Menschen oft lange Wege und Strapazen auf sich nehmen, um einer heiligen Messe beiwohnen zu können. Dadurch waren sie jedoch ganz anders auf dieses Heilige Geschehen vorbereitet und nicht vom Alltagsgeschehen abgelenkt. Auch die Wallfahrtteilnehmer hätten sich durch das gemeinsame Rosenkranzgebet auf die Messfeier würdig vorbereitet.

Der Prediger betonte ausdrücklich, dass Christen dazu verpflichtet sind, genau nachzudenken, zu prüfen und zu beurteilen, ob eine Sache oder Botschaft von Gott kommt oder von den Menschen. Denn: Eine Sache, die von Gott komme, bleibe immer wahr und hätte ewigen Bestand. Bei menschlichen Aussagen könne es allerdings einen Tag so und den anderen Tag anders sein. Als ein Beispiel nannte der Pater, dass Jesus in den Botschaften von Fatima die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens in seinem Namen wünsche und mit dieser Verehrung Heil verspricht. Diese Aussage bleibe für alle Ewigkeit wahr. Wichtig sei, dass Christen den Aussagen Jesu glauben. Dies bedeute, dass man zuallererst auf Gott vertrauen müsse und erst am Schluss - und nicht am Anfang - Ergebnisse sehe.

Heinzelmann betonte auch die entscheidende Bedeutung der Sakramente - vor allem der heiligen Beichte - ohne die es keinen Schutz vor Satan und dem Bösen gebe. Christen sollten zwar Barmherzigkeit gegen den Sünder üben, aber nicht die Sünde gut heißen. Um diese Macht zu brechen, gab der Prediger mit auf dem Weg, Sühne zu leisten. Dies geschehe unter anderem durch das Rosenkranzgebet, die Weihe an die Gottesmutter und die Mitfeier der Herz-Mariä-Sühne-Samstage. Laut Don Bosco könne man mit dem Rosenkranz Dämonen bekämpfen und vernichten. Weiterhin zitierte der Prediger Schwester Lucia von Fatima, die meinte, es gäbe kein Problem, dass nicht durch das Rosenkranzgebet gelöst werden könne. Pater Heinzelmann erinnerte, dass in jeder Heiligen Messe die eigenen Sorgen und Leiden, aber auch Anliegen vor Gott bringen können.

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