18.04.2021 - 13:03 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Monatswallfahrt in Tirschenreuth: Heiliger Josef stets ein starker Helfer

Pfarrer Dr. Kasimir Pajor führte die 408. Monatswallfahrt in Tirschenreuth an. Der Geistliche betonte, dass er die Pfarrei ins Herz geschlossen habe.

Pfarrer Dr. Kasimir Pajor aus Cham betonte seine Freude über die Teilnahme an der Monatswallfahrt.
von Konrad RosnerProfil

Mit einer eindrucksvollen Ehrerweisung für den heiligen Josef war die Predigt von Pfarrer Dr. Kasimir Pajor bei der 408. Monatswallfahrt vergangenen Dienstag überschrieben. Gesanglich wurde der Wallfahrtsgottesdienst von Doris Mehler und Alfred Haubner sowie an der Orgel von Kornelia Czichon umrahmt.

Zu Beginn des Gottesdienstes bat Stadtpfarrer Georg Flierl die Gläubigen, in ihr Gebetsanliegen das Anliegen der Glaubensvertiefung mit aufzunehmen. Denn wenn er höre, dass nur ein Drittel der Getauften an das ewige Leben glaube, "dann sind wir arm dran", so Flierl. Zudem bat er, die Kranken und auch Corona-Verstorbenen, die oftmals einsam sterben mussten, in das Gebet mit einzubeziehen. Sein besonderer Gruß galt neben den anwesenden Klosterschwestern natürlich Wallfahrtsanführer Dr. Kasimir Pajor aus der Pfarrei St. Josef aus Cham. Dieser versprach schon eingangs, dass er gerne wieder nach Tirschenreuth kommen werde, zumal er diese Pfarrei seit seinem dreimonatigen Aufenthalt vor acht Jahren in sein Herz geschlossen habe.

Direktor Manfred Strigl war Prediger bei der 407.Wallfahrt in Tirschenreuth

Tirschenreuth

Nach dem Evangelium, vorgetragen von Kaplan Daniel Fenk, ging Pfarrer Pajor in seiner Predigt auf die Freude der Wallfahrer ein, die jeden Monat hierher kommen. "Hier erfüllt eine echte Freude das Herz." Der Pfarrer weiter: "Und an dieser Freude darf ich heute teilhaben." Durch diese Wallfahrten würden der Geist und der Glaube gestärkt. Dies sei jetzt wichtig. Denn die Kirche stehe derzeit unter mehreren Bedrängnissen, ja sie leide darunter. Beispielgebend nannte er die aktuelle Coronakrise, oder auch die Missbräuche in der Kirche und die Bedrängnisse einer tiefen Glaubenskrise. Eines hätten alle Drei gemeinsam: "Sie sind allgegenwärtig, es gibt keine heile Insel, die vor dieser dreifachen Pandemie verschont ist." Deshalb seien die Christen besorgt, besorgt um die Zukunft der Kirche. Pfarrer Pajor an die Wallfahrer: "Sie geben die richtige Antwort auf diese Herausforderung, in dem sie sich zum Gebet versammelt haben." Gläubige Menschen hätten stets einen starken Helfer an ihrer Seite, den heiligen Josef. Der heilige Josef sei der Schutzpatron der Kirche. Pajor: "Heiliger Josef hilf der Kirche, dass sie Christus treu bleibt."

Anführer der 409. Wallfahrt am Donnerstag, 13. Mai, wird Monsignore Thomas Schmid aus Regensburg sein.

Alfred Haubner und Doris Mehler umrahmten den Wallfahrtsgottesdienst gesanglich.

 

 

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