Tirschenreuth
27.09.2019 - 10:37 Uhr

Naturschutzbeirat startet in neue Periode

Der Naturschutzbeirat des Landkreises Tirschenreuth ist am Mittwoch in eine neue Periode gestartet. Dabei gab es ein munteres Stühlerücken.

Etliche Wechsel gab es im Naturschutzbeirat des Landkreises Tirschenreuth. Bild: Benkhardt
Etliche Wechsel gab es im Naturschutzbeirat des Landkreises Tirschenreuth.

Der Naturschutzbeirat des Landkreises ist wieder komplett. Am Mittwoch startete das Gremium, das mit fünf Sachverständigen und fünf Stellvertretern besetzt ist, in die neue fünfjährige Amtszeit. Während es am Sitzungstisch das eine oder andere neue Gesicht gab, haben sich die Themen nicht groß verändert. In der ersten Diskussion zeichnete sich ab, dass auch die nächsten Jahre Biber, Kormoran und Co. das Gremium begleiten werden.

Aus dem Gremium ausgeschieden sind neben dem stellvertretendem Mitglied Gerhard Schneider, der bereits im Januar verabschiedet wurde, nun auch die ordentlichen Mitglieder Robert Eisenmann vom Fischereiverein Tirschenreuth und Gregor Zölch vom Bauernverband sowie die stellvertretenden Mitglieder Jörg Hacker vom Fichtelgebirgsverein und Heribert Bradtka vom Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB). Für die Neubesetzung des Gremiums waren 25 Vereine, Verbände und Behörden mit der Bitte angeschrieben worden, geeignete Kandidaten zu benennen. 14 Männer und Frauen wurden vorgeschlagen. Daraus wurde eine ausgewogene Mischung in den Beirat berufen. Ordentliche Mitglieder sind wieder Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg (Stellvertreter Karl Krämer) und Ursula Schimmel (Vertreter Harald Hertel). Außerdem sind nun auch die bisherigen Stellvertreter Thomas Beer (Vertreterin Michaela Domeyer) und Ely Eibisch (Stellvertreter Stephan Schübel) ordentliche Mitglieder. Ganz neu als ordentliches stimmberechtigtes Mitglied ist Martin Wittmann (Vertreter Konrad Zier).

Mit der Berufung dieser Beiräte sind nach Auskunft der Verwaltung Naturpark Steinwald, Landesjagdverband, Fischereiverband, VLAB, Bauernverband, Bund Naturschutz, OWV, Fichtelgebirgsverein, Forstwirtschaft und Landesbund für Vogelschutz (LBV) berücksichtigt.

Bei der Beschlussfassung über die neue Geschäftsordnung bat Eibisch zu prüfen, ob den Mitgliedern im Beirat nicht ebenso wie bei den Kreistagsausschüssen ein Hausfrauen- und Selbstständigenzuschlag gewährt werden könne. Die Entscheidung darüber wurde vertagt. Ebenso wie die Beschlussfassung über die Herausnahme eines Flurstücks aus dem Geltungsbereich für den geschützten Landschaftsbestandteil Schlosspark Fuchsmühl. Während den Schlosspark die Gemeinde gekauft hat, ist diese Flurnummer weiter in Privatbesitz. Der Ausschuss will vor dem Beschluss die Fläche bei einem Ortstermin in Augenschein nehmen. Auf Anregung von Konrad Hertel soll zudem versucht werden, auch bei der Pflege der Grünstreifen an den Staatsstraßen an den Artenschutz zu denken. Landrat Wolfgang Lippert versprach, dieses Thema beim nächsten Verkehrsgipfel des Landkreises mit anzusprechen.

Ein Stühlerücken steht zudem bei den Naturschützern im Landratsamt bevor. Die Nachfolge von Hermann Engl als Leiter des Sachgebiets für Wasserrecht, Naturschutz, Immissionsschutz und Abfallrecht, der sich in den Ruhestand verabschiedet, tritt zum 1. November Birgit Üblacker an. Silvia Blei wird dann für Üblacker die neue Sachbearbeiterin für Naturschutz.

 
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