21.04.2021 - 14:25 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Neue Hilfe fürs Hilfswerk "Leben Plus"in Tirschenreuth

Im fünften Jahr des Bestehens ist "Leben Plus" in der Stadt ein fester Bestandteil. Die Arbeit nimmt stetig zu. Da ist eine personelle Aufstockung höchst willkommen.

Mit einem Blumenstrauß und einem herzlichen Lächeln begrüßte Quartiersmanagerin Cornelia Stahl (rechts) offiziell ihre neue Mitarbeiterin Janka Hannemann-Mathes. Die 38-jährige Krankenschwester unterstützt seit 1. März Cornelia Stahl im LebenPlus-Büro in der Koloman-Maurer-Straße bei der Bewältigung der vielen Aufgaben, die "LebenPlus" für hilfsbedürftige Bürger der Stadt Tirschenreuth übernommen hat.
von Ulla Britta BaumerProfil

Die Zahlen sprechen Bände: Seit der Gründung von "Leben Plus" 2016 sind die Beratungen und Vermittlungen der Anlaufstelle für Menschen, die Hilfe im Alltag brauchen, von 51 Fällen auf 1402 (2020) gestiegen. Grund genug für Quartiersmanagerin Cornelia Stahl, sich mit der 38-jährigen Janka Hannemann-Mathes über Zuwachs in personeller Hinsicht zu freuen. Janka Hannemann-Mathes ist bereits seit 1. März bei "Leben Plus" tätig und hat sich, wie sie sagt, bereits gut eingearbeitet. Mit einem Glas Sekt und einem großen Blumenstrauß begrüßten nun die Chefin von "Leben Plus", Cornelia Stahl sowie Bürgermeister Franz Stahl und der BRK-Geschäftsführer Holger Schedl die neue Mitarbeiterin offiziell.

Rotes Kreuz eine wichtige Stütze

Stahl freute sich über die Entwicklung der städtischen Einrichtung "Leben Plus", die aus dem Städtebauförderungsprogramm mit einem jährlich wiederkehrenden Fördersatz finanziert werde. Mit dem BRK habe die Stadt außerdem einen kompetenten Partner gefunden, betonte Stahl. Das meinte er im doppelten Sinn: Das BRK ist nicht nur bei der Angebotspalette von "Leben Plus" eine wichtige Stütze im großen Netzwerk dieser Einrichtung. Vom Roten Kreuz werden die Personalkosten für Quartiersmanagerin Cornelia Stahl und jetzt auch ihre Mitarbeiterin Janka Hannemann-Mathes übernommen. Schedl erzählte von den Anfängen von "Leben Plus", das sich aus den übers BRK eingerichteten Nachbarschaftshilfen wie in Bärnau oder Plößberg entwickelt habe. Man habe bei den mit Fördergeldern finanzierten Nachbarschaftshilfen Wert darauf gelegt, dass die Kommunen ihre Zusagen für eine Weiterführung der Projekte abgeben, erklärte Schedl. Bei der kleinen Begrüßungsfeier schwärmte Stahl von "Leben Plus" als eine absolute Erfolgsgeschichte der Stadt, die ihresgleichen suche. Sein Lob galt auch dem Stadtrat, der geschlossen hinter dem dauerhaften Erhalt von "Leben Plus" stünde. Was niemand vorausahnen konnte: "Leben Plus" habe mit seinem Netzwerk große Dienste bei der Pandemie 2020 leisten können, da die hinter dem Netzwerk stehenden Menschen sofort einsetzbar gewesen seien für Hilfeleistung von durch Corona gefährdeten Personen.

Angebot für alle Bürger

Cornelia Stahl und Janka Hannemann-Mathes stellten kurz mit Beispielen ihren Arbeitsalltag vor. "Leben Plus" sei eine Einrichtung, die jeder nutzen könne. "Ziel ist es, Hilfesuchenden solange als möglich die Chance zu geben, in den eigenen vier Wänden wohnen zu können", erklärte Cornelia Stahl. So etwa hätte ein Anrufer um Hilfe angefragt beim Transport eines Kühlschranks vom Keller nach oben, schildert Hannemann-Mathes. Ihre Aufgabe sie es nun, einen kräftigen Mann unter den bei "Leben Plus" ehrenamtlich tätigen Tirschenreuthern zu finden, der dann zum Helfen vorbeigeschickt werden kann.

"Leben Plus" erhält auch Unterstützung aus der Spitalstiftung der Stadt Tirschenreuth

Tirschenreuth

Die 38-jährige Krankenschwester aus Dresden wohnt seit 1999 mit ihrer Familie in Tirschenreuth. In verschiedenen Agenturen und mit Weiterbildung hat sie sich in Medientechniken sowie Organisation und Management eingearbeitet. Bei "Leben Plus" gehört die Betreuung der neuen Medien zu ihren Aufgaben. Aktuell ist sie beauftragt, auch junge Leute mit "Leben Plus" vertraut zu machen. Warum auch junge Leute? "Damit diese zum Beispiel ihre älteren Verwandten über unsere Angebote informieren können", erklärt Cornelia Stahl.

Janka Hannemann-Mathes freut sich auf ein spannendes, neues Berufsumfeld, in dem sie ihre soziale Kompetenz mit ihren medientechnischen Kenntnissen verknüpfen kann.

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