12.07.2018 - 12:56 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Neue Noten in der Tourist-Info

Stadt Tirschenreuth stellt Ludwig Bundscherer als Nachfolger von Katrin Demleitner vor.

Ludwig Bundscherer (links) ist seit Montag der neue Leiter der Tourist-Info und des Museumsquartiers. Vorgängerin Katrin Demleitner, Bürgermeister Franz Stahl, Kämmerer August Trißl und Markus Bergauer, Leiter der Hauptverwaltung des Rathauses (von links), heißen den 29-Jährigen willkommen.
von Lena Schulze Kontakt Profil

(szl) Zweimal besonders glückliche Umstände in der Tourist-Info Tirschenreuth: Die derzeitige Leiterin Katrin Demleitner bekommt Nachwuchs. In knapp einer Woche geht die 29-Jährige in Elternzeit. Der zweite glückliche Umstand: Mit dem gebürtigen Großkonreuther Ludwig Bundscherer ist ein adäquater Ersatz als Leiter der Tourist-Info und des Museumsquartiers gefunden worden. Seit Montag ist der 29-Jährige nun Chef von insgesamt drei Mitarbeitern. "Alle geben sich große Mühe, mir einen leichten Start zu ermöglichen."

Bundscherer wohnt nach verschiedenen beruflichen Stationen in Tirschenreuth. Nach seinem Journalistik-Master war er Landeskorrespondent beim Mitteldeutschen Rundfunk im Landesfunkhaus in Thüringen. Nach dieser Zeit zieht es Bundscherer wieder in die Heimat. Schon auswärtigen Freunden brachte er die Region näher, "jetzt kann ich auch beruflich Werbung für Tirschenreuth machen". Neue Ideen für die Stadt hat er bereits. Die Bewerbung des 29-Jährigen stach aus 20 weiteren heraus. Bundscherer überzeugte durch sein Auftreten und seine fachliche Kompetenz, nicht nur bei touristischen und kulturellen, sondern auch bei politischen und wirtschaftlichen Themen.

In den vergangenen Jahren gab es laut Bürgermeister Franz Stahl im Bereich Touristik einen enormen Zuwachs an Anfragen und Angeboten. "Die Stelle kann man nicht nebenbei auffangen", freut sich der Bürgermeister über Bundscherers Kommen und die Entwicklung der Tourist-Info. Stahl verspricht einen Arbeitsplatz mit viel Bewegung, Kreativität und Innovation.

Auch Katrin Demleitner hieß ihren Nachfolger willkommen. Zwar geht sie mit einem "dicken weinenden Auge", denn für sie ist es der schönste Job, den man haben kann. "Es gibt soviel, das man dem Kollegen mit auf den Weg geben möchte, aber er soll auch seine eigene Note mit einbringen."

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