27.02.2019 - 11:38 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Neuer Blickwinkel auf Fasching

Bevor die diesjährige Faschingssaison zu Ende geht, warten noch einige Höhepunkte auf das Tursiana-Prinzenpaar Michaela II. und Michael I..

Das Prinzenpaar der Tursiana Tirschenreuth in Zivil.
von Alicia FuchsProfil

Während die 20-jährige Versicherungskauffrau seit 16 Jahren selbst in der Garde tanzt und die beiden Tanzmariechen der Kreisstadt trainiert, ist ihr Prinz Michael I. (22) erst seit einem Jahr Mitglied in der Tursiana. Der Agrarbetriebswirt ist im Männerballett aktiv und schon zum Prinzen „befördert“ worden. Wie sehen die jungen Regenten die bisherige Saison und worauf freuen sie sich noch besonders? Im Gespräch mit Oberpfalz-Medien erzählen die beiden, wie es bei vollem Terminkalender um ihr Durchhaltevermögen steht.

ONETZ: Hallo Michaela, hallo Michael, wie lebt es sich als Prinzessin und Prinz denn bis jetzt?

Michaela und Michael: Es ist eine sehr schöne Erfahrung. Zwar ist es auch zeitaufwendig, aber dieses Opfer bringt man natürlich gerne.
Generell ist es interessant, den Fasching einmal aus einem ganz neuen Blickwinkel zu sehen. Man feiert nicht nur drei Tage, sondern bekommt das volle Programm mit. Das ist einfach mal was Neues.

ONETZ: Ist es anders, als ihr euch das vorgestellt habt?

Michaela: Nein, eigentlich nicht. Obwohl es auch mal stressig sein kann, ist es genau so schön, wie wir gedacht haben.

ONETZ: Wie lange dauert es jedes Mal, bis ihr von Michaela und Michael zum fertigen Prinzenpaar werdet?

Michaela und Michael: Je nachdem, welche Frisur ich bekomme, brauchen die Haare gut eine Stunde. Darum kümmern sich Madlen und Jaqueline Wonke. Die können das wirklich total gut, obwohl sie es nur als Hobby machen. Insgesamt dauert es mit schminken und allem drum und dran ungefähr zwei bis drei Stunden.
Wenn man das Duschen auch einrechnet, dann 15 bis 20 Minuten. Die Haare müssen eigentlich auch nicht gemacht werden, da kommt ja sowieso die Kappe drauf (lacht).

ONETZ: Was waren bisher eure Höhepunkte in der Faschingszeit?

Michaela und Michael: Meiner war auf jeden Fall der Gala-Abend. Da waren 500 bis 600 Besucher dabei, das war wirklich ein tolles Erlebnis.
Ein Highlight war für mich auch das Ostbayrische Prinzenpaartreffen in Floß, weil wir dort die anderen Prinzenpaare treffen konnten. Die kamen zum Beispiel aus Weiden, Vohenstrauß, Waldeck und Plößberg.

ONETZ: Wie ist euer Job als Faschingsprinzessin und -prinz mit euren Berufen als Versicherungskauffrau beziehungsweise als Agrarbetriebswirt vereinbar?

Michaela und Michael: Das ist gut vereinbar, weil die meisten Veranstaltungen ohnehin am Wochenende stattfinden. Ansonsten könnte ich mir Urlaub nehmen.
Bei mir gibt es da auch keine Probleme.

ONETZ: Und wie geht es euren Freunden und der Familie? Leidet euer Privatleben unter dem Faschingsstress?

Michaela und Michael: Das ist soweit auch in Ordnung. Die kommen, denke ich, nicht zu kurz.
Außerdem können die ja warten, bis der Fasching wieder vorbei ist (lacht).

ONETZ: Habt ihr noch Durchhaltevermögen für die übrige Faschingszeit?

Michael: Ja, auf jeden Fall.

ONETZ: Wie viele Termine habt ihr noch zu bestreiten und wie viele hattet ihr bisher?

Michaela und Michael: Bis jetzt standen jeweils circa zwei Veranstaltungen pro Wochenende auf unserer Liste. Im Endspurt haben wir dann fast jeden Tag etwas zu tun.
Insgesamt haben wir noch neun Termine.

ONETZ: Was macht am meisten Spaß daran, das Prinzenpaar zu sein?

Michaela und Michael: Das kann man gar nicht so genau sagen, es ist einfach alles toll. Der Trubel wird uns mit Sicherheit ein bisschen fehlen, wenn unsere Regentschaft vorbei ist.
Mir gefällt, dass die Leute sich immer freuen, wenn wir auftauchen, vor allem die Kinder finden das super.

ONETZ: Wollt ihr in der nächsten Saison dann noch einmal auf den Thron?

Michaela und Michael: Einmal Prinzessin zu sein, reicht mir schon. Jetzt sehe ich, wie schön das ist.
Ich habe auch nicht vor, noch mal Prinz zu werden, aber man muss es auf jeden Fall mal gemacht haben.

ONETZ: Worauf freut ihr euch im Faschings-Endspurt noch besonders?

Michaela und Michael: Ich freue mich vor allem auf den Lumpenball am 2. März, das wird bestimmt einer der Höhepunkte.
Das glaube ich auch. Außerdem freuen wir uns auf den Faschingszug in Tirschenreuth mit dem anschließenden Kinderfasching.

Faschingstreiben in der Kreisstadt::

Die Eintrittskarten für den Lumpenball am Samstag, 2. März, sind bereits im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich.

Am Tag darauf, Sonntag, 3. März, zieht sich ab 13.30 Uhr der Faschingszug durch die Tirschenreuther Straßen. Der Umzug endet am Kettelerhaus, wo anschließend der Kinderfasching stattfindet.

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