30.08.2018 - 13:53 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Pragfahrt der JU Kreisverbände Wunsiedel und Tirschenreuth

Die Junge Union vor der Deutschen Botschaft in Prag. Vierter von rechts (hinten) Kreisvorsitzender der JU Wunsiedel Frank-Robert Kilian Fünfter von rechts (vorne): Kreisvorsitzender der JU Tirschenreuth Matthias Grundler
von Externer BeitragProfil

Über den Tellerrand hinausblicken und die Chancen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ergreifen sind die Ziele, die sich die JU-Kreisverbände Tirschenreuth und Wunsiedel gesetzt haben.

Unter diesem Motto wurden bei einer gemeinsamen Fahrt in die tschechische Hauptstadt Prag nun die bayerisch-tschechischen Beziehungen unter die Lupe genommen.

Erster Anlaufpunkt des Programms war ein Besuch in der Deutschen Botschaft. Knapp 30 Jahre nach dem Mauerfall sind im Garten des „Palais Lobkowitz“ die Ereignisse von 1989 rund um die über 4.000 DDR-Flüchtlinge, die auf die Ausreiseerlaubnis in die Bundesrepublik hofften, immer noch präsent. 

„Wenn man die Bilder von damals sieht, hat man umso mehr Respekt davor, dass wir heute frei in ganz Europa reisen können“, zeigte sich der Tirschenreuther Kreisvorsitzende Matthias Grundler von den Schicksalen bewegt.

Nach der Deutschen Botschaft folgte ein Besuch in der Repräsentanz des Freistaats in Tschechien, „einem Stück Bayern in Tschechien“, wie der stellvertretende Leiter Christopher Vickers die jungen Politiker begrüßte.

Er ließ keinen Zweifel an der großen Bedeutung Tschechiens, denn das osteuropäische Land gehöre zu den wichtigsten Handelspartnern Bayerns, der Freistaat sei seinerseits sogar der wichtigste Partner für die Tschechische Republik weltweit. Hinzu kommen die vielfältigen kulturellen Gemeinsamkeiten und die starke politische Annäherung beider Länder, die vor wenigen Jahren von Horst Seehofer eingeleitet worden war und von Ministerpräsident Markus Söder mit Nachdruck weiter betrieben werde.

Neben der Politik durfte selbstverständlich auch die reiche Kultur der Hauptstadt nicht fehlen, ebenso wie eine kleine Stadttour und ein Besuch in der Prager Burg.

Eine Idee für die Zukunft brachten die JU’ler jedenfalls von der Fahrt mit nach Hause. Die öffentlichen Nahverkehrsverbindungen nach Tschechien sollten ausgebaut werden, beispielsweise zum Bahnhof in Eger. Von dort aus sei man in unter drei Stunden am internationalen Flughafen in Prag. „Prag ist nicht weiter entfernt als München, quasi vor unserer Haustüre“, fasst Wunsiedels Kreisvorsitzender Frank-Robert Kilian die Vorzüge des Grenzlandes zusammen. „Es lohnt sich enger zusammenzuarbeiten“, so das Fazit der beiden Kreisvorsitzenden mit Blick auf die tschechischen Nachbarn.

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